Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

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Bier des Jahres?

Matthias Kliemt (links) vom ProBier-Club.de aus Lünen und Ingo Schrader, Marketingleiter der Einbecker Brauhaus AG.

Matthias Kliemt (links) vom ProBier-Club.de aus Lünen und Ingo Schrader, Marketingleiter der Einbecker Brauhaus AG.

Aus dem Keller in luftige Höhen? Dieser Aufstieg könnte dem im  vergangenen Jahr neu auf den Markt gebrachten Einbecker Kellerbier bevorstehen. Denn die naturtrübe Bierspezialität ist vom ProBier-Club, der mit über 6000 Mitgliedern als Deutschlands größte Konsumentenvereinigung der Braubranche gilt, zum „Bier des Monats Februar 2015“ gewählt worden – und ist nominiert für den Titel „Bier des Jahres“. Diese Auszeichnung wird seit 17 Jahren von ProBier-Club.de vergeben. Schirmherren des Wettbewerbs sind der Deutsche Brauer-Bund und der Bundesverband Private Brauereien Deutschland. In der Bierbranche ist ProBier-Club.de mittlerweile eine feste Institution, weil sich der Club für den Erhalt und die Wertschätzung von Brauereien einsetzt. Heute fand in Einbeck die Preisverleihung für das Februar-Kellerbier statt.

Im November 2009 war bereits einmal der damals neue Winterbock aus Einbeck für das „Bier des Jahres“ nominiert, erreichte den Sieg aber nicht.

Ausgezeichnet: das neue Einbecker Kellerbier.

Ausgezeichnet: das neue Einbecker Kellerbier.

Einbecker Kellerbier gilt als vollmundige, nicht zu herbe, körperreiche naturbelassene Bierspezialität, die 4,8 Volumen-Prozent Alkohol enthält. Durch den höheren Hefe- und Eiweißanteil ist die „Blume“ beim Kellerbier schaumstabil. Der Verkoster-Kreis, der die monatlichen Biere für den ProBier-Club auswählt, hat für Februar das Einbecker Kellerbier ausgesucht und dabei notiert: „Im Antrunk spürt man sofort die perfekte Balance von Malzsüße und Hopfenbittere, die Aromen in der Nase – Hefe, frisches Weißbrot und gelbe Früchte – werden bestätigt.“ Der opalfarbene, im satten Gelbgold leuchtende, bekömmliche Gerstensaft enthalte außerdem gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, heißt es in der Begründung: „Die herbe Note des Bieres erinnert an kräftig goldenes Stroh und hinterlässt einen trockenen Gaumen, das macht schnell Lust auf den nächsten Schluck.“

ProBier-Club.de wurde im Jahr 1998 von Matthias Kliemt und Frank Winkel in Dortmund gegründet – aus gemeinsamer Liebe zum Kultgetränk Bier. Es entstand die Idee, aus der Vielfalt von über 7000 verschiedenen Biermarken aus rund 1350 deutschen Brauereien eine monatliche Bierauswahl zu verschicken. Gedacht, getan: Die weltweit verstreut lebenden Mitglieder erhalten jeden Monat ein Paket mit neun Flaschen Bierspezialitäten regionaler Brauereien und dazu die clubeigene ProBier-Zeitung.

„Gerade die kleinen und mittelständischen Brauereien stehen für Vielfalt deutscher Braukunst, auf die wir aufmerksam machen möchten“, sagt Matthias Kliemt. Und diese Vielfalt gebe es in Deutschland nicht erst seit dem aktuellen Craft-Bier-Trend, erläutert der Diplom-Biersommelier. „Wir freuen uns, dass eine junge Sorte gleich ausgezeichnet worden ist und auf dem Markt schon viele Freunde gefunden hat“, sagt Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader.

Ob die naturtrübe Bierspezialität das „Bier des Jahres 2015“ wird, entscheiden jetzt die 6000 Mitglieder, die vor allem im Ruhrgebiet, in Berlin, Hamburg und anderen Ballungsräumen leben. Mitglied bei ProBier-Club.de kann jeder werden.

Naturtrüb und schaumstabil: das Kellerbier.

Naturtrüb und schaumstabil: das Kellerbier, seit August 2014 ist es auf dem Markt.

 

(Aktualisiert: 25.02.2015, 14:45 Uhr)

Weihnachtsbier

Einbecker Weihnachtsbier.

Einbecker Weihnachtsbier.

Seit einigen Jahren brauen die Einbecker Gerstsaft-Experten pünktlich zum Fest der Feste das Beste: Die Brauhaus AG nennt das Einbecker Weihnachtsbier das „Festliche“. Erstklassige Rohstoffe in spezieller Rezeptur sorgen für seine bernsteinfarbene Optik, schwärmen die Braumeister. Kenner verwechseln das Saisonbier zu Weihnachten keinesfalls mit dem Einbecker Winterbock, der allerdings in verblüffend ähnlicher Etikettierung daherkommt. Doch während der Winterbock 7,5 Volumen-Prozent Alkohol enthält und schnell süffig wird, kommt das Einbecker Weihnachtsbier mit 5,3 Volumen-Prozent Alkohol auf dem Niveau eines Brauherren Pils daher.

Der Einbecker Bierblog wünscht ein frohes Weihnachtsfest und stets ein gekühltes Bier im Keller – ein Einbecker, versteht sich.

Brocken-Bock

Hartmut Möllring (l.) und Walter Schmidt. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Hartmut Möllring (l.) und Walter Schmidt vor dem ersten Winterbock-Fass. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Höchster Biergenuss auf 1141 Metern Höhe: Zum dritten Mal inzwischen haben die Einbecker Brauhaus AG und der Brockwirt zum offiziellen Anstich des neuen Jahrgangs des Einbecker Winterbock-Bieres eingeladen. Auf dem höchsten Berg Norddeutschlands, auf dem Brocken. Dort, wo sonst eher der Auerhahn sein Revier hat. Im Goethesaal der Brockenwirtschaft hat Hartmut Möllring (63), früher Finanzminister in Niedersachsen und heute Minister für Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, zusammen mit Brauhaus-Vorstand Walter Schmidt den Winterbock angestochen. Das Fass hat erheblichen Widerstand geleistet, berichten Teilnehmer der Veranstaltung, und so ging der ein oder andere Tropfen Winterbock daneben… Zum Trinken soll aber noch ausreichend vom Stimmungsaufheller für die kalte Jahreszeit vorhanden gewesen sein… Mit 18,2 Prozent hat Einbecker Winterbock die höchste Stammwürze aller Einbecker Bockbiere und 7,5 Volumen-Prozent Alkohol.

Rund 150 Gäste aus Einbeck und Wernigerode waren der Einladung der Einbecker Brauhaus AG und der Brockenwirte Hans und Daniel Steinhoff auf den Brocken gefolgt, den zünftigen Anstich und frohgestimmte Stunden in bieriger Runde auf dem Brocken mitzufeiern. Im vergangenen Jahr hatte Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek das Fass Winterbock auf dem Brocken angestochen. Auch in diesem Jahr war sie dabei. Weiterlesen…

O’zapft is! Prost, Winterbock

Dr. Sabine Michalek hat bei der Eulenfest-Eröffnung auf dem Marktplatz mit drei Schlägen die Winterbock-Saison 2014 gestartet.

Dr. Sabine Michalek hat bei der Eulenfest-Eröffnung auf dem Einbecker Marktplatz mit drei kräftigen Schlägen die Winterbock-Saison 2014 gestartet. Bierkutscher Albert Eggers (hinten) assistiert.

Mit drei kräftigen Schlägen hat die Einbecker Bürgermeisterin die Winterbock-Saison 2014 eröffnet: Die Temperaturen draußen dürfen zwar ruhig noch ein wenig kühler werden für den gaumenschmeichelnden Genuss der winterlichen Bierspezialität als am vergangenen Stadtfest-Wochenende, aber beim Eulenfest wird seit ein paar Jahren das erste Fass mit Winterbock-Bier offiziell angestochen. So auch in diesem Jahr: zum 40. Geburtstag des Eulenfestes eine ganz besondere Gelegenheit, die ersten Tropfen des malzig-vollmundigen Bieres zu probieren.

Lothar Gauß, Dr. Sabine Michalek.

Lothar Gauß, Dr. Sabine Michalek.

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