Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Video”

Einbecker in der Fremde

Einbeck ist die Heimat guter Biere. Das ist bekannt. Die Einbecker Brauhaus AG hat jetzt mit einem neuen Video den bekannten Slogan abgewandelt: Heimat ist da, wo es Einbecker gibt. Und das kann durchaus auch mal in der Fremde sein. In dem 50-Sekunden-Clip ist ein junger Mann zu sehen, der von Zuhause auszieht, offenbar zum Studium in der fernen Großstadt seine erste eigene „Bude“ bezieht. Die Eltern helfen beim Einpacken, meinen es gut mit ihrem Jungen, packen ihm eine Herzchen-Umzugskiste mit Teddy, Pokalen, Familienfotos – und mit einer Kiste Einbecker Brauherren. Und als dann in der neuen Wohnung noch seine neuen Nachbarn klingeln, mit Brot und Salz, ist der junge Einbecker in der Großstadt der Held, weil er eine Kiste Einbecker parat hat. Auf der Dachterrasse werden die ersten Flaschen geöffnet. Die Einbecker Brauhaus AG hat den Spot mit der Göttinger Agentur POS Kresin Design produziert: Für alle, die auch in der Ferne einen Schluck Heimat genießen möchten.

Advertisements

Website verbessert

Screenshot 06.12.2016

Screenshot 06.12.2016

Das Einbecker Brauhaus hat seine Darstellung im Internet verbessert. Die erneuerte Website ist seit wenigen Tagen online und jetzt auf allen Endgeräten gut lesbar, also ebenso auf Handy und Tablets. Neu ist auch ein Aktuell-Bereich, in dem unter anderem ausgewählte Artikel aus dem Einbecker Bierblog veröffentlicht und verlinkt werden. Jahreszeitlich immer aktuell ist das Design der Seite, aktuell mit Winterhintergrund und Winterbock-Hinweis. Besucher der Brauhaus-Website können in Wort, Bild und Animation mehr über die Historie der Brauerei und des Bockbieres erfahren. Natürlich werden sämtliche Bierspezialitäten aus Einbeck ausführlich dargestellt. In Bildergalerien lassen sich vergangene Events nacherleben.

Das Ur-Ur-Bock vom Erfinder

Ulrich Meiser (links) und Ingo Schrader mit dem neuen Ainpöckisch Bier.

Ulrich Meiser (links) und Ingo Schrader mit dem neuen Ainpöckisch Bier.

Naturtrübe, bockstarke Neuigkeiten aus der Heimat guter Biere: Pünktlich zum 500-jährigen Jubiläum des Reinheitsgebotes im April bringt das Einbecker Brauhaus sein fünftes Bockbier auf den Markt: „Ainpöckisch Bier“ nennen die Brauer ihre neue naturtrübe Sorte – und beziehen sich dabei auf die ursprüngliche Brauweise unfiltrierten Gerstensaft, wie er in früheren Jahrhunderten gang und gäbe war und wie er schon Martin Luther beim Reichstag zum Worms 1521 und den Münchenern 1614 so gut schmeckte, dass sie nach dem „Ainpöckisch Bier“ verlangten. „Das ist das Ur-Ur-Bock“, sagt Ingo Schrader, Marketingchef der Einbecker Brauhaus AG. „Es ist unsere Antwort auf die Craft-Bier-Bewegung“, ergänzt Pressesprecher Ulrich Meiser. „Wir produzieren schon seit mehr als 600 Jahren Craft-Bier, wir haben’s erfunden.“

Ein halbes Jahr lang haben die Braumeister in Einbeck intensiv an der neuen Bockbiersorte probiert, immer wieder modifiziert, bis am Ende das „Ainpöckisch Bier“ mit der markanten Jahreszahl 1378 auf dem Leinenstruktur-Etikett heraus kam, das goldgelb im Glas schimmert und 6,7 Volumenprozent Alkohol hat bei 16,4 Prozent Stammwürze. Bei ersten Tests im Handel sei das neue Bockbier bereits so gut angekommen, dass man mehr eingebraut habe als ursprünglich geplant, sagt Ingo Schrader. Außer beim Hoffest am 23. April, bei dem ein Fass des neuen „Ainpöckisch Bier“ von Polit-Prominenz angestochen wird, ist das neue Bockbier nur in der seit 1851 verwendeten Traditionsflasche erhältlich.

Ainpöckisch in der Traditionsflasche, aber ohne Halsschleife und mit Leinenstruktur-Etikett.

Ainpöckisch in der Traditionsflasche, aber ohne Halsschleife und mit Leinenstruktur-Etikett.

„Ainpöckisch Bier“ gibt es im Handel nicht in der klassischen Bierkiste, sondern ausschließlich in einer von der Northeimer Firma Thimm mit entwickelten Jubiläumsbox aus Pappe mit sieben Flaschen und einem speziell gestalteten Glas „500 Jahre Reinheitsgebot“. Das ist nicht nur bei der Distribution besser, sagen die Einbecker Brauer. Damit möchte die Einbecker Brauerei auch neue Märkte erschließen – in Deutschland, aber auch im Ausland. Sie betont seit einigen Monaten die Einbecker Bockbier-Tradition und hat ihren neuen Animationsfilm „Bockstory“ mittlerweile auch ins Englische, Schwedische, Holländische und in Mandarin-Chinesisch übersetzen lassen.

Bockbier-Historie als Zeichentrick

Screenshot.

Daumen hoch von Martin Luther. Screenshot.

Da hat sich das Einbecker Brauhaus ja pünktlich zum Start der diesjährigen Mai-Urbock-Saison etwas Nettes einfallen lassen. Das Unternehmen lässt rechtzeitig zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes in einem knapp vierminütigen, gezeichneten Videoclip die Herkunft des Namens Bockbier erklären – witzig und mit Augenzwinkern.

Ja, ist denn schon Mai? Nein, natürlich nicht. Aber der Mai-Urbock wird halt nicht erst im April eingebraut, um rechtzeitig auf dem Markt für Frühlingsfreude sorgen zu können. Offizieller Anstich ist dann beim Hoffest am 23. April in Einbeck.

Beitragsnavigation