Einbecker Bierblog

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Ein Winterbock mit Till, Elias und Martin

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Das Winterbock-Fass war schnell angezapft, sichere zwei Schläge – wie eine Woche zuvor auf dem Marktplatz – benötigte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek beim inzwischen obligatorischen offiziellen Winterbock-Start im Urbockkeller der Einbecker Brauhaus AG. Dort waren rund 80 Kunden, Importeure und Geschäftsfreunde aus China und Skandinavien sowie Vertreter der Politik zu einem Winterbock-Abend mit Genuss, Geselligkeit und Gaumenfreuden zusammen gekommen. Drei Schauspieler des Deutschen Theaters Göttingen übernahmen die Rollen von Till Eulenspiegel, Elias Pichler und Martin Luther und gaben gar manche Bier-Anekdote von sich. Alle drei Figuren haben eine enge, jahrhundertealte Verbindung zum Einbecker Bier: der Till steht deshalb sogar als Brunnenfigur auf dem Marktplatz, der Elias hat den Bayern das richtige Bier brauen beigebracht, und der Martin hatte immer gerne ein Fässchen des besten Tranks, den einer kennt, bei sich zuhause in Wittenberg.

Video-Eindrücke:

Eulenspiegelei

WM-Sieger Till.

WM-Sieger Till.

Er ist prägendes Element auf dem Einbecker Marktplatz: der Eulenspiegel-Brunnen. Die Steinfigur blickt zum Rathaus – und den dort tagenden Ratsherren und Ratsfrauen sprichwörtlich auf die Finger. Traditionell verkleiden die frisch gebackenenen Abiturienten in jedem Jahr die Brunnenfigur – und wenn Deutschland Fußball-Weltmeister wird wie im Sommer 2014, dann darf sich der Till schon mal die schwarz-rot-goldene Fahne unter den Arm klemmen. Der Eulenspiegel-Brunnen gehört zu Einbeck wie das Bier.

Aber warum steht dieser Brunnen seit mehr als sieben Jahrzehnten dort? Und was hat das alles mit Bier zu tun?

Der norddeutsche Schalk Till Eulenspiegel, so geht die Legende, war einst Braugeselle in Einbeck. Er soll eines Tages seinen Schabernack mit seinem Herrn, dem Brauer, getrieben haben, als dieser wegen einer Hochzeitsfeier das Haus während des Brauvorganges verlassen musste: Till sollte den Hopfen sieden, der ja nun einmal zu einem guten Einbecker Bier gehört. Doch er nahm den Hund des Brauers namens Hopf, warf ihn in die Braupfanne und kochte das arme Tier, bis diesem das Fleisch von den Knochen fiel… Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt – dieses Sprichwort soll seinen Ursprung in dieser Eulenspiegelei haben.

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