Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Mai-Ur-Bock”

Einbecker in Wieselburg

Ratsvorsitzender Frank Doods (r.) überreichte das Gastgeschenk an Wieselburgs Bürgermeister Günther Leichtfried: Einbecker Mai-Ur-Bock mit den passenden Gläsern. Foto: Gemeinde Wieselburg

Vor einem Jahr bekamen die Bürgermeisterin und der Stadtrat eine Kiste Bier aus Wieselburg, der österreichischen Partnerstadt, die ja auch eine Bierstadt ist. Jetzt war eine Delegation der Stadt Einbeck zu Gast in Wieselburg. Und hatte natürlich die passende Antwort im Gepäck: Ohne Einbeck gäb’s schließlich kein Bockbier, auch nicht in Österreich. Das Gastgeschenk Einbecker Bier (selbstverständlich Mai-Ur-Bock) wurde vom Delegationsleiter, dem Ratsvorsitzenden Frank Doods (SPD), an Wieselburgs Bürgermeister Günther Leitfried übergeben. Neben einem Arbeitstreffen gab es bei dem Austausch-Besuch ein interessantes Programm für die Besucher aus Einbeck, u.a. mit einer Besichtigung des Klosters Melk. Ob dort Bier getrunken wurde, ist nicht überliefert.

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Läuft!

Intendant Achim Lenz (l.) und Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch beim Ur-Bock-Anstich in Göttingen. Foto: Einbecker Brauhaus AG/Julia Lormis

Schon der erste Schlag mit dem Holzhammer saß: „Läuft bei uns“, freute sich Achim Lenz, der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele. Denn so lautet auch das Spielzeitmotto der 60. Festspiele vor der Stiftskirche in Bad Gandersheim. Auf Einladung von Einbecker-Vorstand Martin Deutsch übernahm der Intendant der Domfestspiele beim zünftigen Anstich eines Fasses Einbecker Mai-Ur-Bocks im Zelt des Göttinger Bürger- und Schützenfestes das Amt des Anzapfmeisters.

Der Künstlerische Leiter des Gandersheimer Sommertheaters, Achim Lenz, wurde im Göttinger Festzelt unterstützt vom Musikalischen Leiter, Ferdinand von Seebach, und von den Schauspielern Miriam Schwan und Fehmi Göklü. Sie vermittelten mit den Gesangsstücken „Im Grünen irgendwo“ und „Zahnarzt“ aus dem Musical „Der kleine Horrorladen“ zur Überraschung der anwesenden Gäste einen kleinen Vorgeschmack auf die Domfestspiele, bei denen ab 22. Juni unter anderem „The Adams Family“ auf dem Spielplan steht.

Das Einbecker Brauhaus, langjähriger Sponsor und Förderer der Domfestspiele, wurde erstmalig im Jahr 1378 erwähnt und feiert somit in diesem Jahr das 640. Jubiläum. Seit 60 Jahren laufen die Aufführungen in Bad Gandersheim. „Zusammen ergibt das die schöne runde Zahl 700“, wies Vorstand Martin Deutsch in seiner Begrüßung auf die besondere Verbundenheit nicht nur in der Jubiläumsspielzeit hin.

Mai-Urbock aus der Champions League

Prost, Einbecker! Bierkutscher Albert Eggers, Reporterlegende Rolf Töpperwien, Vorstand Martin Deutsch, Vize-Bürgermeisterin Antje Sölter, Vorstand Lothar Gauß.

Man gebe Sportreporterlegende Rolf Töpperwien ein Mikrofon. Und er redet natürlich über  Fußball. Auf der Bühne der Einbecker Brauhaus AG sprach der in Osterode geborene 67-Jährige zur Eröffnung des Hoffestes 2018 dann aber auch schnell über das  Einbecker Bier. Das kennt der Kultkommentator schon aus Göttinger Studententagen. „Einbeck spielt in der Champions League, hat das beste Maibock weltweit“, dröhnte Töpperwien. Eine meisterhafte Leistung zeigte auch ganz ohne Training die stellvertretende Bürgermeisterin beim offiziellen Anstich des ersten Fasses Einbecker Mai-Urbock auf der Hoffest-Bühne: Zwei souveräne Schläge versetzte Antje Sölter dem Zapfhahn mit dem Holzhammer, schon floss problemlos der Gerstensaft aus dem Hahn in die Krüge – und spritzte und schäumte nicht wie vergangenes Jahr bei Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. Präpariert sei das Fass heuer nicht gewesen, versicherten die Brauhaus-Vorstände Lothar Gauß und Martin Deutsch, die wie vergangenes Jahr bei der Zeremonie zur Seite standen. Antje Sölter habe eben den Holzhahn optimal getroffen und nicht mit dem Zapfen abgeschlagen…

„O’zapft is!“ in diesem Jahr exakt am Tag der ersten belegten Bierrechnung von 1378, vor 640 Jahren also. Mit dem Einbecker Hoffest startet das Brauhaus die Hochphase für das Mai-Urbock, das Premium-Produkt aus der Heimat guter Biere. Dafür gibt’s optimales Bierwetter beim sechsten Hoffest neuer Zeitrechnung auf dem Einbecker Brauereigelände an der Papenstraße. Vorstandssprecher Lothar Gauß lobte das süffige Saisonprodukt, es schmecke wieder ein bisschen besser als im Vorjahr. Und mahnte die vor der Bühne versammelten zahlreichen Besucher unmissverständlich, dass der hochprozentige Mai-Urbock ein Genussgetränk ist. Nichts für den zu extensiven Konsum.

Souverän führte Vize-Bürgermeisterin Antje Sölter zwei Schläge mit dem Hammer.

Mehr Bilder vom Hoffest hier:

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Spritzig o’zapft

(c) fb Frank Bertram

Spritziger Anstich des ersten Mai-Urbock-Fasses durch Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek.

Einen Tag später war das Wetter besser, frühlingshafter, nicht so kühl fast wie beim Winterbock-Anstich im Oktober, wie Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch auf der Hof-Fest-Bühne flachste. Einen Tag später wäre vielleicht auch der Maibock-Anstich besser gelaufen, und nicht das Bier auf die Bühne… Aber: hätte, hätte… Als Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, beleibe nicht ungeübt in diesen Dingen, zum Start des diesjährigen Hof-Festes mit dem Hammer den Zapfhahn ins Holz-Fass treiben wollte, waren offenbar die ersten Schläge der Rathauschefin zu wuchtig für das Mai-Urbock-Fass, die Dichtung hielt nicht stand. Spritzig war somit der Auftakt des zum fünften Mal organisierten Festes auf dem Brauereihof. Und das meiste Bier lief unkontrolliert hinaus, da halfen auch keine eilig herbei geholten Becher mehr. Brauhaus-Vorstand Lothar Gauß rettete die kleine Panne spontan und lud die Gäste, die sich auf einen von der Bühne gereichten Krug Maibock gefreut hatten, zu einer „Hofrunde“ an den nahen Ausschank ein.

Der Laune der meisten Besucher tat der schaumige Start keinen Abbruch. Sie nutzten die Gelegenheit, auf dem Brauereihof und in der Verladehalle die Bier-Spezialitäten aus Einbeck ausgiebig zu kosten. Bestens unterhalten dabei von drei Live-Bands, den „Eichenbergern“„Captain Candy“ und zum Abschluss  „Boerney & die Tri Tops“. Brauerei-Besichtigungen waren beim Hof-Fest wieder gefragt, ebenso beliebt und gut besucht der Fan-Shop mit Souvenirs der Einbecker Brauhaus AG.

Vor dem offiziellen Maibock-Anstich zum Beginn des Hof-Festes war ein kleiner Biertreck zügig durch die Innenstadt zur Brauerei gezogen. Der aufgefrischte Bierwagen der Einbecker Brauhaus AG mit Bierkutscher Albert Eggers auf dem Bock wurde von zwei „Shire Horse“-Kaltblütern vom Birkenhof Hullersen gezogen.

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Echt Bock auf Frühlingsgefühle

Laden zum Fest am 29. April auf den Brauereihof in Einbeck ein: Marketingleiter Ingo Schrader (r.) und Pressesprecher Ulrich Meiser.

Der Maibaum steht bereits vor dem Brauereitor, in wenigen Tagen kann die Mai-Urbock-Saison dann auch offiziell beginnen: traditionell mit dem Hof-Fest, seit 2013 nach mehr als drei Jahrzehnten Pause wieder auf dem Brauereihof mitten in Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG lädt am Sonnabend, 29. April, zum fünften Mal zum Hof-Fest ein. Der Eintritt ist frei. Nach einem ganz besonderen Hof-Fest im vergangenen Jahr mit Ministerpräsident-Visite und Abfüllanlagen-Start steht in diesem Jahr wieder das Feiern im Mittelpunkt. Und das Wetter spielt dabei keine große Rolle. „Tolle Atmosphäre gibt es auch bei Aprilwetter, unser Fest auf dem Brauereihof ist wetterfest und überdacht“, sagen Marketingleiter Ingo Schrader und Pressesprecher Ulrich Meiser. Das Fest findet jedes Jahr rund um die Tag des Bieres (23. April) statt. Für gute Stimmung und Musik bei bestem Bier wird gesorgt sein.

Die Veranstaltung startet ab 12.30 Uhr mit einem Fasstreck durch die Innenstadt und über den Marktplatz, der am Rheinischen Hof beginnt und musikalisch vom Fanfarenzug begleitet wird. Die Bierkutsche wird erstmals von zwei „Shire Horse“-Kaltblutpferden gezogen, die auf dem Birkenhof in Hullersen zuhause sind. Die Verantwortlichen der Brauerei laden die Bevölkerung ein, sich den Umzug vom Straßenrand anzuschauen und sich anschließend in den Treck zum Hof einzureihen.

Nachdem Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek um 13 Uhr das erste Fass Einbecker Mai-Urbock angestochen hat (wie in jedem Jahr lautet die Frage, wie viele Schläge die in München geborene Rathauschefin benötigen wird), ist das Hof-Fest eröffnet und beginnt der Ausschank. Erhältlich sind alle Einbecker Bierspezialitäten, aber auch alkoholfreie Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Bei den Speisen reicht die Palette von Grillspezialitäten bis zu Gyros. Erstmals in Einbeck zum Einsatz kommt die neue Bockbierkutsche, der grün-schwarze mit viel Eschenholz gearbeitete Ausschankwagen mit sechs Fassbierleitungen ist gleichzeitig auch neuer Messestand der Einbecker Brauerei. Die Bockbierkutsche wird in der großen Verladehalle stehen.

Drei Live-Bands sorgen am Nachmittag und Abend für Unterhaltung: Nach den „Eichenbergern“ ab 14 Uhr mit Blasmusik, Polka und Märschen, die schon bei mehreren Einbecker Hof-Festen dabei waren, spielt „Captain Candy“ aus Bremen ab 18 Uhr handgemachte Powermusik mit Klassikern aus Rock’n’Roll, Blues, Soul und Rock. Ab 21 Uhr betreten die sechs Musiker von „Boerney & die Tri Tops“ die Bühne. Die Partyband rockt mit einer wilden Mischung aus Schlager-Evergreens, Rock-Klassikern und Top-Hits aus den 70ern und 80ern. Bis 0.30 Uhr soll für Musik zum Feiern gesorgt sein, zwischen und nach den Bandauftritten gibt es Musik vom DJ.

Brauerei-Besichtigungen sind während des Hof-Festes von 13 bis 15.45 Uhr möglich, der Fan-Shop mit Souveniers ist zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet. Für Kinder und Junggebliebene sind Gabelstapler-Geschicklichkeitsspiele in der Verladehalle vorbereitet, Clown Harry sorgt für humorige Unterhaltung.

Wertmünzen und Wertkarten als „Währung“ für Getränke beim Hof-Fest sind ab sofort bereits im Fan-Shop der Brauerei an der Papenstraße erhältlich, während des Festes zu Spitzenzeiten an zwei Verkaufsstellen. Aus der Erfahrung der vergangenen Feste ist die Kapazität der Toilettenanlagen vergrößert worden.

Für auswärtige Besucher wird das nahe Parkhaus der Stadtwerke zum Hoffest kostenlos geöffnet sein. Wobei natürlich Autofahrer immer bedenken sollten: „Don’t drink and drive“.

Video: Einbecker Hoffest 2016

Beim Einbecker Hoffest 2016 hat Ministerpräsident Stephan Weil den Startknopf für die neue Flaschenabfüllung der Einbecker Brauhaus AG gedrückt.

Uralt, aber putzmunter

Sechs Hände, ein roter Knopf (v.l.): Vize-Brauhaus-Aufsichtsratschef Dr. Wilhelm Helms, Vize-Bürgermeisterin Cornelia Lechte, Vorstand Martin Deutsch, Ministerpräsident Stephan Weil, Vorstandssprecher Lothar Gauß, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Sechs Hände, ein roter Knopf (v.l.): Vize-Brauhaus-Aufsichtsratschef Dr. Wilhelm Helms, Vize-Bürgermeisterin Cornelia Lechte, Vorstand Martin Deutsch, Ministerpräsident Stephan Weil, Vorstandssprecher Lothar Gauß, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Der Mai-Ur-Bock 2016 ist am Sonnabend Mittag offiziell von Ministerpräsident Stephan Weil beim Hoffest der Einbecker Brauhaus AG angestochen worden. Wobei der Regierungschef bei seinem dritten Hammerschlag den Zapfhahn zunächst nicht ins Fass trieb, sondern vom Fass abschlug. Leichtes Erschrecken im durstigen Publikum. Mit ein ein wenig Nacharbeit jedoch war der Regler schnell doch noch ins Holzfass geschlagen, so dass der süffige saisonale Gerstensaft fließen und Vorstandssprecher Lothar Gauß die magischen Worte sprechen konnte: O’zapft is! Auch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hatte beim Anstich des Fasses „Ainpöckisch Bier“ ein bisschen Probleme mit Hammer und Zapfhahn am Holzfass, letztlich konnte aber auch die jüngste Bockbier-Spezialität des Unternehmens beim Hoffest offiziell fließen. „Ein Bier mit einem hervorragend hellen Schaum, mit honig-karamellartigem Geschmack, mit einer leuchtend orangefarbenen Farbe“, hatte Vorstandsmitglied Martin Deutsch den Besuchern den Mund auf den naturtrüben Gerstensaft wässrig gemacht, das auf den Flaschen die markante Jahreszahl 1378 trägt – so lange lässt sich Einbecker Bier belegen.

„Uralt, aber putzmunter“ nannte Ministerpräsident Stephan Weil die Einbecker Brauerei. Der bekennende Bierfreund aus Hannover, seit 2014 Träger des karnevalistischen Einbecker Bierordens, drückte am „Tag des Deutschen Bieres“, in diesem Jahr gleichzeitig der 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes, offiziell den roten Startknopf für die neue, die zweite Flaschenabfüllung. „Regionale Brauereien machen einen Gutteil der niedersächsischen Kultur aus“, sagte Stephan Weil. „Viele gute niedersächsische Privatbrauereien, die es vor 25 Jahren noch gab, gibt es heute nicht mehr. Hier in Einbeck erleben wir das Gegenteil: Ein Traditionsunternehmen, das auch durch schwere Tage hindurch gegangen ist, das sich aber entschieden hat nach vorne zu blicken und zu investieren.“ Wenn ein solches Unternehmen 15 Millionen Euro in die Hand nehme, dann sei das mehr als nur eine Investition, sagte der Ministerpräsident. „Sondern die Aussage: Wir glauben an die Zukunft!“

Täglich können jetzt in Einbeck in 14 bis 15 Stunden bis zu eine Million Flaschen vom Band laufen. Zwei Jahre Planung, zwei Jahre Bauzeit, dann war die Millionen-Investition in Flaschen- und Fass-Abfüllung sowie eine neue 3500 Quadratmeter große Verladehalle am Standort in der Papenstraße realisiert. Vorstandssprecher Lothar Gauß dankte den Mitarbeitern, denen während der Bauphase viel Flexibilität abverlangt worden sei und die teilweise unter freiem Himmel hätten abfüllen müssen. Und er dankte den Kunden, die der Einbecker Brauerei die Treue gehalten haben.

„Ich möchte mir Niedersachsen nicht vorstellen ohne die Einbecker“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil. Damit es die Brauerei nicht nur in 50 Jahren, sondern auch in 250 Jahren noch gebe, dafür leiste das Unternehmen heute einen Beitrag, bedankte sich Weil. „Ich wünsche Ihnen, dass die Kundschaft Ihnen die Bude einrennt, damit sie sich über die nächste Abfüllanlage bald Gedanken machen müssen.“

Dann strebte der Regierungschef zum nächsten Termin. Vorstandssprecher Lothar Gauß dankte Stephan Weil dafür, dass er zwischen der wichtigen VW-Aufsichtsratssitzung gestern und dem Besuch des Präsidenten der USA, Barack Obama, am morgigen Sonntag in Hannover eine Einbeck-Visite eingelegt habe. „Wir wissen das extrem zu schätzen.“

Ministerpräsident Stephan Weil konnte seinen Wissensdurst stillen. Er ließ sich von Vorstandssprecher Lothar Gauß die Investitionen erläutern: den Neubau der 3500 Quadratmeter großen Verladehalle bei fortlaufendem Betrieb, die komplett neue Fassabfüllung und den zusätzlich zur bestehenden Abfüllkapazität errichteten Flaschenkeller 2. Dort können weitere 30.000 Flaschen pro Stunde abgefüllt werden. Darüber hinaus wurde der bereits bestehende Flaschenkeller 1 mit einer Kapazität von 50.000 Flaschen pro Stunde modernisiert. Die Aufträge gingen überwiegend an heimische Handwerksbetriebe in der Region. Die zusätzliche Flaschenabfüllanlage und die Komponenten für den erneuerten Flaschenkeller 1 lieferte die Krones AG. Die moderne Flaschenwaschmaschine mit Wärmerückgewinnung führt zu erheblicher Wasser- und Energieeinsparung. Lothar Gauß: „Um technisch und logistisch zukunftsfähig zu sein, haben wir unseren Masterplan Schritt für Schritt umgesetzt. Die Modernisierungs- und Erneuerungsmaßnahmen in dem Bereich Fass- und Flaschenabfüllung und Prozesssteuerung ermöglichen einen noch ressourcenschonenderen Einsatz und effizientere Betriebsabläufe.“

(Aktualisiert 26.05.2016)

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Hoffest: Es ist angerichtet

Für den Fall der Wetterfälle haben die Besucher ein Zeltdach über dem Kopf.

Für den Fall der Wetterfälle haben die Besucher ein Zeltdach über dem Kopf.

Es ist angerichtet, alles vorbereitet für eine große Bier-Party aus mehrfachem Anlass: Heute haben viele fleißige Hände auf dem Brauereihof kräftig gewerkelt, Bühnentraversen errrichtet, Theken aufgebaut, Trinkbecher bereit gestellt, Strom- und Wasserleitungen verlegt und vieles mehr erledigt, so dass morgen, am 23. April, das diesjährige und mittlerweile vierte Hoffest der Einbecker Brauhaus AG steigen kann – am Tag der Bieres, am 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes. Die 15-Millionen-Investitionen in der Abfüllung und in der neuen Verladehalle werden von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil offiziell übergeben. Zuvor sticht er um 13 Uhr gemeinsam mit der neuen Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ein Fass Mai-Ur-Bock und ein Fass Ainpöckisch Bier an. Mit Spannung warten Beobachter darauf, wie viele Hammerschläge beide benötigen werden – und ob jemand bierduschen muss. Vor dem Anstich schlängelt sich ab 12.30 Uhr ein kleiner Biertreck mit der wertvollen Gerstensaft-Fracht durch die Einbecker Innenstadt (hier ist die Route zu finden). Und nach dem ganzen offiziellen Feiern startet dann um 14 Uhr die größte Bier-Party des Jahres in Einbeck, musikalisch vielfältig begleitet bis in den späten Abend von mehreren Bands, die für alle Geschmäcker etwas bieten. Ganz spontan sind um 18.30 Uhr auch noch „Deep Öhler“, die Jungs aus Einbeck, mit ihrem neuen, heute erscheinenden EM-Song „Allez Jogi“ (Video-Trailer hier) dabei und auf der Bühne „högscht konzentriert“ zu leben – mehr geht schon fast nicht mehr, denn Brauereibesichtigungen sind am Sonnabend ebenso möglich, der Fan-Shop ist geöffnet. Der Eintritt ist übrigens frei.

Bilder-Impressionen vom Aufbau:

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Ainpöckisches Hoffest

Eine richtig gute Party auf dem Hof der Brauerei steht Einbeck auch 2016 bevor. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Eine richtig gute Party auf dem Hof der Brauerei steht Einbeck auch 2016 bevor. Foto: Einbecker Brauhaus AG

„Das wird eine richtig gute Party“, ist Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader sicher. Das Hoffest der Einbecker Bierbrauer am 23. April ist ein ganz Besonderes: Exakt am Tag der Bieres wird der Hof des Unternehmens an der Papenstraße zur Feier-Fläche. Außerdem steht heuer 500 Jahre Reinheitsgebot im Kalender – und die offizielle Einweihung der jüngsten Millionen-Investitionen der Einbecker Brauhaus AG nimmt Ministerpräsident Stephan Weil vor. Hinzu kommt: Weil und die neue Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittel stechen ein Fass Mai-Ur-Bock und ein Fass Ainpöckisch Bier 1378 an. Wertmarken für das Hoffest können bereits jetzt im Fan-Shop in der Papenstraße erworben werden, teilte das Unternehmen heute mit. Um 12.30 Uhr startet am 23. April der historische Fass-Treck in Begleitung des Fanfarenzuges vom Parkplatz Rheinischer Hof durch die Innenstadt zum Brauereihof. An diesem Tag findet in der City außerdem die Veranstaltung „Einbecker Frühling mittendrin – Motorshow & Gartenzauber“ der Einbeck Marketing GmbH statt. Gegen 13 Uhr findet der offizielle Bockbier-Anstich auf dem Brauereihof statt.

Das musikalische Bühnenprogramm eröffnen um 14 Uhr  „Die Eichenberger“ , die schon 2015 das Publikum mitgerissen haben. Ein Party-Power-Programm verspricht ab 17 Uhr die Einbecker Band „Chair-o-plane„, die mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und einer Stimme Classics und Favourites der vergangenen vier Jahrzehnte perfekt in Szene setzt. Und auch für die Abendparty sind zwei echte Top-Acts gebucht: Ab 19 Uhr bringen mit spitzen Schuhen und jeder Menge Nostalgie ‚The Wild Bobbin‘ Baboons‘ den Rock’n’Roll der Golden Fifties auf die Hof-Bühne – mitreißend, energiegeladen und mit einem Augenzwinkern. Krönender Abschluss ist die schönste Boygroup der Welt: So beschreiben sich die „Big Maggas“ um Chef-Entertainer Roy „Rakete“ Ostermann selbst. Sie kombinieren handgemachte Musik mit schrägen Showeinlagen und machen aus musikalischen Katastrophen, wie „Tiamo“, „Biene Maja“ oder „Herzilein“, mitreißende Eigenkreationen. Kleine Gewinnspiele und Brauereibesichtigungen (bis 15.45 Uhr) runden das Programm an diesem Tag ab.

Diese Währung gilt beim Hof-Fest wieder auf dem Brauereihof.

Diese Währung gilt beim Hof-Fest wieder auf dem Brauereihof.

 

Ministerpräsident beim Einbecker Hoffest

Ministerpräsident Stephan Weil (r.) mit Vorstandsprecher Lothar Gauß in der Einbecker Abfüllung. Archivfoto 2012

Ministerpräsident Stephan Weil (r.) mit Vorstandsprecher Lothar Gauß in der Einbecker Abfüllung. Archivfoto 2012

Die Biersteuer ist ja bekanntlich eine Landessteuer – also eine, die unmittelbar dem Land zugute kommt. Da schaut der Landesvater natürlich gerne mal in den Braustätten vorbei. Und wenn dann auch noch am Tag des deutschen Bieres in diesem Jahr 500 Jahre Reinheitsgebot gefeiert wird und der Erfinder des Bockbieres aus Niedersachsen kommt und das alles mit einem Hof-Fest feiert, hat Ministerpräsident Stephan Weil dem Werben vermutlich leichten Herzens nachgegeben. Zumal er als Träger des Einbecker Bierordens dann auch praktischerweise mal wieder außerhalb der närrischen Zeit in der Heimat guter Biere vorbei schauen kann. Weil besucht in diesem Jahr am 23. April nicht allein das Hof-Fest der Einbecker Brauerei und sticht dort das erste offizielle Fass Einbecker Mai-Ur-Bock an. Der Ministerpräsident wird an dem Tag auch die jüngsten Investitionen des Unternehmens ihrer Bestimmung übergeben. „Das bedeutet für die Einbecker Brauhaus AG eine große Ehre“, sagen die Vorstände Lothar Gauß und Martin Deutsch. „Wir sehen dieses als besondere Wertschätzung der Einbecker Brautradition.“ Am Standort Einbeck hat das Unternehmen mehr als 15 Millionen Euro in eine neue Fassabfüllung, eine zweite Flaschenabfüllanlage sowie in eine 3500 Quadratmeter große Verladehalle investiert. Alle Abfüll- und Logistikaktivitäten der Unternehmensgruppe (Einbecker, Göttinger, Martini, Kasseler, Nörten-Hardenberger, Härke) sind in Einbeck konzentriert.

Astrid Klinkert-Kittel mit Brauhaus-Vorstandsprecher Lothar Gauß.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit Brauhaus-Vorstandsprecher Lothar Gauß.

Natürlich lief Nörten-Hardenberger Pils in der Abfüllanlage, als die neue Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel, während ihres Wahlkampfes die Einbecker Brauhaus AG jüngst besuchte. Die erste Frau an der Spitze des Landkreises war bis zu ihrer Wahl zur Landrätin in Nörten-Hardenberg mehr als vier Jahre lang die Bürgermeisterin, zuvor die Kämmerin der Flecken-Gemeinde. Bei ihrem ersten Besuch der Einbecker Brauerei zeigte sich für Klinkert-Kittel auch noch eine weitere Verbindung zu den Wirkungsstätten des Unternehmens: Die ehemalige Martini-Brauerei aus Kassel, dem Geburtsort der 52-Jährigen, gehört ebenso dazu. Vorstandssprecher Lothar Gauß und Markenvorstand Martin Deutsch erläuterten der Besucherin die Verbundenheit der Brauhaus AG mit dem Standort Einbeck und das Bewusstsein für die Region. Mit der Übernahme der Härke-Braumanufaktur Peine 2013 habe man sowohl den Standort Peine erhalten als auch Einbeck als Abfüllort gestärkt. Täglich laufen in 14 bis 15 Stunden bis zu eine Million Flaschen vom Band.

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