Einbecker Bierblog

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Archiv für das Schlagwort “Landwehr”

Sportlich an die Bannmeile erinnert

An den Bannmeilen-Steinen entlang führte die Radroute.

Laufen, walken, wandern, mit dem Fahrrad, dem Mountainbike oder dem Oldtimer fahren – es gab am Sonntag verschiedene Möglichkeiten, an die Bannmeile zu erinnern und den 40. Geburtstag der Steine zu feiern, die zum 600-jährigen Bierbeleg-Jubiläum einst in Einbecks Landwehr-Orten aufgestellt worden waren. Die verschiedenen Teilnehmer legten dabei unterschiedliche Strecken zurück. Ziel aller war am Ende der Bannmeilenstein auf der Hube. Beim Start wurde bekannt, dass die acht Bannmeilensteine von Dietrich Evers gearbeitet worden sind; der Künstler aus Wiesbaden hatte damals auch das Wandmosaik im Sudhaus gestaltet.

Vertreter der Einbecker Brauhaus AG und des Einbecker Sportvereins und des Einbecker Automobilclubs als Veranstalter begrüßten die Teilnehmer auf dem Brauereihof. 1978 waren die Steine einst aufgestellt worden, im Mai 1979 gab es dann zur offiziellen Einweihung einen Marsch zu allen acht Standorten. Dabei waren auch die Ratsmitglieder, erinnerten sich jetzt Martin Wehner und Bernd Amelung an das Ereignis vor 40 Jahren. Teilweise sei man gewandert, habe aber streckenweise auch einen Pferdewagen genutzt. Von dem man freilich nach der Hube habe absteigen müssen, weil die Strecke hinunter zum Leineturm zu steil sei. Die beiden ehemaligen Ratsherren wanderten mit nach Kuvental und waren auch abschließend auf der Hube dabei. Per Pedale waren die heutigen Ratsmitglieder Antje Sölter und Hans-Jörg Kelpe am Start.

Auf jedem Bannmeilenstein sind auch die Ausmaße der Landwehr zu erkennen, außerdem wo die einzelnen Türme standen.

Die Oldtimer-Teilnehmer mussten Wertungsaufgaben an den Bannmeilensteinen erledigen.

Auch der „Bockbringer“-Oldtimer war am Start.

Start für Wanderer wie Oldtimer war auf dem Brauereihof.

Begrüßung (v.l.): Martina Voigt und Wulf Mißling (ESV), Ulrich Meiser (Brauhaus), Jürgen Herbst (ESV), Alexander Krempig EAC), stellvertretende Bürgermeisterin Antje Sölter.

Erinnerungen: Bernd Amelung und Martin Wehner mit Ulrich Meiser und Hans-Jörg Kelpe (v.l.).

Vom Brauereihof ging es los.

Mountainbiker waren auch am Start.

Die Biker fuhren alle Bannmeilensteine an, hier in Pinkler.

Auf der Hube drehten die Läufer ihre Waldrunde.

Im Landwehr-Gürtel gab’s Einbecker

Der Leineturm auf einem Gemälde von Josef Wenzel. Foto: Walter-Wilhelm Funcke/Einbecker Brauhaus AG

Innerhalb des rund 20 Kilometer langen Landwehr-Gürtel rund um die Stadt Einbeck gab es in früheren Jahrhunderten ausschließlich Einbecker Bier. Hecken und Gräben bildeten diese Landwehr, an acht mit Türmen gesicherten Stellen konnten Menschen und Waren auf Wegen passieren. Diese „Bannmeile“ sicherte den Bierabsatz innerhalb der Stadtmark inklusive Protektionismus gegenüber fremden Bieren. „Die Türme in der Einbecker Landwehr – Schutz und Bewirtung“ lautet ein Vortrag des bekannten Einbeckers Walter-Wilhelm Funcke, der am Montag, 2. September, um 18.30 Uhr im Urbock-Keller des Einbecker Brauhauses über die Geschichte der Landwehr spricht. Die Veranstaltung findet im Rahmen von „40 Jahre Einbecker Bannmeilensteine“ statt: Am 8. September (Sonntag) wird dieses Ereignis auf der Hube gebührend gefeiert. Jeder kann nach seinen (sportlichen) Möglichkeiten teilnehmen und auf verschiedenen Strecken die Bannmeilensteine erleben. Anmeldungen sind noch möglich. Der Veranstalter ESV bittet um umgehende Rückmeldungen.

Hube-Grillplatz mit Bannmeile-Stein. Archivfoto

Der Bannmeile auf der Spur

Bannmeilen-Stein auf der Hube unweit des Grillplatzes.

An die Errichtung der Bannmeilensteine vor 40 Jahren will eine Veranstaltung des Einbecker Sportvereins (ESV) und der Einbecker Brauhaus AG in diesem Jahr erinnern – und jeder kann dabei sein: Am 8. September (Sonntag) sollen alle acht Steine auf verschiedene Weise erkundet werden können. Start ist zwischen 9 und 10 Uhr auf dem Brauereihof. Von dort aus können Interessierte wandern, laufen, walken, Fahrrad fahren, reiten oder mit dem Auto fahren. Der Einbecker Automobilclub bietet dazu eine Oldtimer-Ausfahrt. Ziel für alle ist die Hube, wo es nicht nur Speis und Trank, sondern auch ein buntes und sportliches Programm geben soll.

Die Bannmeilensteine sind 1978 aufgestellt worden und erinnern an die Bannmeile rund um die Bierstadt Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG hat die acht Steine, jeweils postiert an den Standorten der ehemaligen Wachtürmen der Einbecker Landwehr, der Stadt Einbeck zum 600-jährigen Jubiläum in Erinnerung an den ersten Bier-Beleg geschenkt. Bei einem Bannmeilenmarsch wurden die acht Bannmeilen-Steine vom Rat der Stadt und von der Bevölkerung am 5. Mai 1979 besichtigt, so ist es im Archiv der Einbecker Brauerei notiert.

Daran soll die Veranstaltung am 8. September 2019 erinnern:

  • Die Wanderer gehen vom Brauereihof entlang des Krummen Wassers über Kuventhalerturm, Andershausen zur Hube.
  • Die Radtour führt von der Brauerei zum Roten Turm (bei der Kläranlage), dann geht es über Reinserturm, Pinkler, Klapperturm, Kuventhalerturm und Andershausen zur Hube.
  • Die sportliche Bikertour führt von der Brauerei über Leineturm, Negenborn, Aussichtsturm, Schwarze Hütte zur Hube und enthält einen anspruchsvollen Aufstieg vom Leineturm nach Negenborn.
  • Die Automobilisten fahren jeden der acht Bannmeilensteine an.
  • Die Läufer starten auf der Hube (!) und drehen dann eine Runde über Köhlerhütte, Schwarze Hütte, Sendeturm durch den Stadtwald zurück zur Hube.

Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen notwendig und beim ESV möglich: Telefon 05561 4422 oder E-Mail info@einbecker-sv.de

Bannmeilen-Stein Roter Turm. Archiv-Foto: Einbecker Brauhaus AG

Bier-Bannmeile

Einer von acht Steinen steht bei Kuventhal.

Einer von insgesamt acht Steinen der Bier-Bannmeile steht bei Kuventhal. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Sie stehen leicht verdeckt, versteckt am Straßenrand, und man muss schon sehr genau hinschauen, um sie zu erkennen. Die Gedenk-Stelen, die 1978 aufgestellt worden sind, erinnern an die Bannmeile rund um die Bierstadt Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG hat die acht Steine, jeweils postiert an den Standorten der ehemaligen Wachtürmen der Einbecker Landwehr, der Stadt Einbeck zum 600-jährigen Jubiläum in Erinnerung an den ersten Bier-Beleg geschenkt. Bei einem Bannmeilenmarsch wurden die acht Bannmeilen-Steine vom Rat der Stadt und von der Bevölkerung am 5. Mai 1979 besichtigt, so ist es im Archiv der Einbecker Brauerei notiert.

Was war die Bannmeile? Was war die Landwehr?

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