Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Ingo Schrader”

Neues Bier-Brot

Hendrik Schulze (l.) mit Einbecker-Marketingleiter Ingo Schrader. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Ein Brot, gebacken mit Winterbock aus Einbeck, das gibt’s jetzt in den Filialen der Feinbäckerei Thiele. „Eine perfekte Zutat zur Verfeinerung des echten Brotgeschmacks“, sind sich der Marketingleiter der Einbecker Brauhaus AG, Ingo Schrader, und Thiele-Filialleiter Hendrik Schulze einig. Das exklusive Bier-Brot sei ein wahrer Genuss, und zwar nicht nur für Bierliebhaber, heißt es in einer Presseinformation. Handwerkliche Kreativität in Südniedersachsen habe das dunkle, malzige Einbecker Winter-Bockbier mit bestem Mehl aus der Region vereint zu einem saftigen aromatischen Bier-Brot. Die Feinbäckerei Thiele feiert in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen. Die neue Brotsorte ist nicht die erste mit Einbecker Bier, jedoch die einzige erhältliche.

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Alle guten Biere sind drei

Frank Winkel (r.) vom ProBier-Club mit Einbecker-Marketing-Leiter Ingo Schrader.

Gelingt es diesmal, im dritten Anlauf? Das „Ainpöckisch Bier 1378“ der Einbecker Brauhaus AG ist vom ProBier-Club zum Bier des Monats Oktober gewählt worden – und damit gleichzeitig nominiert für den Titel „Bier des Jahres 2018“. Zum dritten Mal inzwischen hat sich der Club, der mit über 6000 Mitgliedern als Deutschlands größte Konsumentenvereinigung der Braubranche gilt, ein Bier aus Einbeck zum Monatssieger erkoren – nach dem Winterbock 2009 und dem Kellerbier 2015. Den Jahressieg konnten die Einbecker bislang noch nicht holen. Die Mitglieder entscheiden am Jahresende. Der vor 20 Jahren gegründete ProBier-Club möchte mit seinen monatlichen Bieren auf die Vielfalt handwerklich gebrauter Spezialitäten in Deutschland aufmerksam machen. „Das 1378 der Einbecker setzt sich von den Massenbieren ab, hat einen eigenen Charakter und eine lange Tradition“, sagt Frank Winkel aus Lünen, neben Matthias Kliemt einer der Gründer des ProBier-Clubs. Das „Ainpöckisch Bier“ ist zwar erst seit 2016 auf dem Markt, die Bockbiersorte wird jedoch nach alter Rezeptur wie zu Zeiten Martin Luthers gebraut.

Der Verkoster-Kreis, der die monatlichen Biere nach Geschmack, Flaschenform und Etikett auswählt, hat für das „Ainpöckisch 1378“ notiert: „Honiggelb leuchtend und mit einer angenehmen, festen, schönporigen Schaumkrone präsentiert sich das Ainpöckisch Bier 1378 im Glas, in der Nase machen sich fruchtige und karamellige Noten breit, die sich im Antrunk bestätigen.“ Der frische Biergeschmack, die Rezenz, halte sich außergewöhnlich lange im Mund, begeisterte und zeuge von höchster Braukunst und langsamer und langer Reifung, heißt es in der Begründung. „Die Harmonie aus fruchtigen und malzigen Kompositionen machen dieses Bockbier zu einem echten Trinkerlebnis.“

Die etwa 6000 Mitglieder des ProBier-Clubs, die zwischen 16 und 83 Jahren alt sind, erhalten jeden Monat ein Paket mit neun Flaschen von Bierspezialitäten regionaler Brauereien und dazu die clubeigene ProBier-Zeitung mit Hintergrundinformationen über Produkt, Hersteller und Heimat der jeweiligen Biere. Mitglied kann jeder werden, der sich für die verschiedenen Biere interessiert. Prominente Mitglieder sind Rainer Calmund, Horst Lichter und Rolf Töpperwien.

Härke ist Botschafter

Marketingleiter Ingo Schrader (l.) erhält die Auszeichnung für Härke Landbier von Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: Euromediahouse GmbH

Erstmals seit der Vergabe der Auszeichnung „Kulinarischer Botschafter“ war in diesem Jahr kein Einbecker Bier unter den Preisträgern. Kein Einbecker? Nicht ganz. Denn das „Härke Landbier“ der zur Einbecker-Gruppe gehörenden  Braumanufaktur Härke aus Peine hat 2018 den Sprung auf die Liste der 67 ausgezeichneten Produkte geschafft. Die unabhängige Fachjury war nicht nur vom vollmundigen Geschmack dieser naturtrüben Bierspezialität überzeugt, sondern auch von der hochwertigen Herstellung, den ausgewählten Zutaten und der traditionell niedersächsischen Unternehmensgeschichte. Die Jury hat für das Härke-Landbier folgende Worte gefunden: „Ein erfrischendes Bier mit angenehmer Würze, dazu ein stimmiges Flaschendesign. Nimmt den aktuellen Marketingtrend zu handwerklich hergestellten Bieren gekonnt auf.“ Dabei ist das Landbier erst ein halbes Jahr auf dem Markt. Für die Braumanufaktur Härke ist das ein Erfolg, der an die Auszeichnung des „Härke Pils“ anknüpft, das 2013 den Titel „Kulinarischer Botschafter“ tragen durfte. „Als ‚Kulinarischer Botschafter‘ ausgezeichnet zu werden, erfüllt uns mit großer Freude. Und es ist uns eine Ehre, den guten Geschmack, den wir in Peine qualitätsbewusst erzeugen, auch überregional stolz zu präsentieren“, erklärte Marketingleiter Ingo Schrader, der die Urkunde von Ministerpräsident (und „Einbecker Bierordenträger„) Stephan Weil in Hannover entgegen nahm.

Einbecker Dunkel mit der Kettensäge

Martin Deutsch, Ingo Schrader und Robert Hesse (v.l.) mit der Holzflasche auf dem Brauereihof.

Eine etwa 1,70 Meter große Bierflasche „Einbecker Dunkel“ aus Eichenholz wird künftig am Wegesrand der Brauereibesichtigungen auf dem Areal der Einbecker Brauhaus AG stehen. Die 300 Kilo schwere Holzflasche hat jetzt Robert Hesse, Seniorchef des gleichnamigen Traditions-Möbelhauses in Garbsen, an das Einbecker Brauhaus übergeben, Vorstand Martin Deutsch und Marketingleiter Ingo Schrader nahmen sie auf dem Brauereihof in Empfang. Der 82-jährige Möbelhauschef ist dem Brauhaus seit Jahren eng verbunden. Entstanden ist die Skulptur am Rande der Niedersachsen-Meisterschaft im Speed Carving, dem Holzschnitzen mit der Motorsäge also. Ende April hatten zehn Carver auf dem Möbelhaus-Gelände bei Hannover die Kettensägen angesetzt und aus Holz verschiedene Figuren für verschiedene Sponsoren kreiert, anschließend geschliffen. Für das Einbecker Brauhaus lag eine Bierflasche natürlich nahe. Thomas „Tommy“ Weijenberg aus den Niederlanden hat das Eichenholz so bearbeitet, dass am Ende die überdimensionale typische Einbecker Bierflasche heraus kam. Die Schrift „Einbecker Dunkel“ wurde eingebrannt.

Auf dem Weg der Brauereibesichtigungen soll die Holzflasche in Zukunft zu sehen sein.

300 Kilo schwer ist die Holzflasche.

Bierorden 2018 geht an Claudia Jung

Das Einbecker Bier kennt sie schon, 2015 überreichte Rudi Reinert beim Eulenfest Claudia Jung eine Holzkiste Bierspezialitäten.

Die Schlagersängerin Claudia Jung erhält den Einbecker Bierorden 2018 der Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck und der Einbecker Brauhaus AG. Der 53-Jährigen wird die Auszeichnung für ihre Verbundenheit mit dem Bier und für besondere Verdienste um den Humor nicht nur in der fünften Jahreszeit überreicht. Claudia Jung ist erst die vierte Frau, die den zum 24. Mal vergebenen Karnevalsorden bekommt – nach der einstigen Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, NDR-Moderatorin Bettina Tietjen und Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum. Die in der Nähe von Pfaffenhofen lebende Sängerin, die aus dem niederrheinischen Ratingen stammt, sei eine bayerische Frohnatur, „bodenständig und fröhlich“, sagt Karnevalspräsident Albert Eggers. Der Bierorden 2018 in der 70. Session der Karnevalsfreunde Einbeck wird am 31. Januar in der Rathaushalle verliehen.

Einbeck kennt die Preisträgerin schon von zwei Eulenfest-Auftritten. 2004 war Claudia Jung der Stargast, im Oktober 2015 sprang sie nach einer neuerlichen Absage von Schlagerkollegin Michelle kurzfristig ein. Und begeisterte beide Mal Hunderte Schlagerfans auf dem Einbecker Marktplatz. Vor zwei Jahren gab Claudia Jung außerdem nach ihrem Auftritt geduldig Autogramme im Eicke’schen Haus. Ihr aktuelles Album heißt „Frauenherzen“. Ob die bei der Verleihungsfeier auch singen wird, ist bislang nicht bekannt.

Von 2008 bis 2013 gehörte Claudia Jung, die eigentlich Claudia Singer heißt, für die Freien Wähler dem bayerischen Landtag an. Zeitweilig saß sie für die Freien Wähler auch im Gemeinderat ihres Heimatortes Gerolsbach – in einer Hopfengegend.

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Besucherempfang aufgefrischt

Gundi Eggers und Ingo Schrader im neuen Besucherempfang.

Das Einbecker Brauhaus empfängt seine Gäste bei Besichtigungen jetzt in aufgefrischten und modernisierten Räumen. Acht Wochen haben die Bauarbeiten im laufenden Betrieb gedauert – nach mehrmonatigen Planungen. Die Investitionen im unteren sechsstelligen Euro-Bereich sorgen nach der Sanierung des Urbockkellers (2013) und dem Bau des Fanshops (2015) für noch mehr Ambiente für die am Gerstensaft interessierten Brauerei-Besucher. In den neu gestalteten Empfangsfluren mit Feinsteinzeug und Natursteinmosaiken als Bodenbelag starten alle Brauereibesichtigungen. Herzstück ist das große, umgestaltete Treppenhaus mit seiner Lichtkuppel, in dem die Besucher wie in einem Theater aufsteigend stehen können und ihr Blick auf eine nachgebaute Fachwerkfassade mit seitlichen Großfotos von Rathaus und Brodhaus gelenkt wird. Integriert wurde dort der vorhandene historische Fachwerk-Torbogen. Auf drei Flachbildschirmen können die Teilnehmer der Brauerei-Führung in einem achtminütigen Film schon viel Wissenswertes über das Einbecker Bier erfahren, tragende Rollen bei dem Info-Clip spielen drei Schauspieler des Deutschen Theaters Göttingen, die Elias Pichler, Martin Luther und Till Eulenspiegel verkörpern. Den Film gibt es auch in englischer Sprache.

Die Wände wurden mit Rosteffektfarbe auf vorhandenen Fliesen gestaltet, dort befinden sich auch mehrere naturbelassene bis zu 100 Jahre alte Eichenbohlen, auf denen die Meilensteine in der Geschichte der Einbecker Brauerei mit großen Jahreszahlen und vertiefenden Basisinformationen markiert sind. Zwei Schauvitrinen zeigen ein Replikat der ältesten erhaltenen Urkunde von 1378 sowie ein Metallmodell, mit dem die typische Einbecker Relief-Flasche hergestellt werden kann. Erhalten geblieben ist das aktualisierte Modell, auf dem sehr gut die Größe des Brauereigeländes in der Stadt Einbeck erläutert werden kann. Im Flur zum Sudhaus zeigen Fototapeten den historischen Braubetrieb. Am Eingang sind (wie schon im Fanshop) vergrößerte historische Flaschen-Etiketten auf der Tapete zu finden.

Als erste Gäste konnten heute Tourismus- und Marketing-Multiplikatoren aus der Region die umgestalteten Empfangsräume sehen.

Als nächsten Schritt will die Einbecker Brauhaus AG im zuletzt 1974 optisch modernisierten Sudhaus eine „Erlebniswelt Rohstoffe“ schaffen, sagten Marketingleiter Ingo Schrader und Gästeführerin Gundi Eggers. Dann sollen dort, wo Schaltzentrale, Läuterbottich und Whirlpool stehen, die Gäste auch die verschiedenen Sorten von Hopfen und Malz anfassen und riechen können – für die Besucher Erläuterungen mit Gefühl und allen Sinnen sozusagen.

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Bockbier-Brot

Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader, Hendrik Biel und Karl-René Biel.

Bier kann man trinken, na klar! Aber was kann man mit Bier noch machen, speziell mit Bockbier, bei dem der hohe Malzanteil die Basis für viele gute Ideen sein kann? Ein Brot backen zum Beispiel. Zwei regionale Unternehmen vereinen daher jetzt Brot und Bier. Die Bäckerei Biel aus Delligsen, unter anderem mit drei Filialen in Einbeck präsent, und die Einbecker Brauhaus AG haben das „Bock-Brot“ präsentiert. „Ich glaube, wir haben da ein leckeres Produkt kreiert“, sagt Hendrik Biel, Verkaufsleiter in Biels Backhaus. „Gerade jetzt im Herbst: ein Pfundskerl aus der Heimat, der wunderbar in die Jahreszeit passt!“ Bäckermeister und Geschäftsführer Karl-René Biel, inzwischen die fünfte Generation des Traditionsunternehmens, stimmt seinem Bruder zu. Das „Bock-Brot“ ist ein Roggenmischbrot und mit hauseigenem Natursauerteig kräftig ausgebacken, dabei kommt als Flüssigkeit 50 Prozent Einbecker Ur-Bock ins Spiel. Mit Ur-Bock der Einbecker Brauhaus AG wird der Brotteig handwerklich hergestellt. Das Bockbier aus Einbeck vom Erfinder des Bockbieres gibt dem Brot den herzhaften Geschmack, Röstzwiebeln steuern die besondere Würze bei, der Alkohol verflüchtigt sich beim Backen. Heraus kommt ein kräftiges Stück Heimat, ein regionaler Pfundskerl, der in der kühleren Jahreszeit in allen 20 Filialen von Biels Backhaus im Gebiet zwischen Hameln und Seesen, zwischen Mahlerten und Northeim immer zum Wochenende erhältlich ist: donnerstags, freitags und sonnabends.

Biels Bockbier-Brot.

Beständiger Botschafter Brauherren

(c) Euromediahouse

Marketingleiter Ingo Schrader (links), Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: Euromediahouse/Einbecker Brauhaus AG

Zum achten Mal in Folge und seit es den Wettbewerb überhaupt gibt ist das Einbecker Brauherren Pils als Kulinarischer Botschafter Niedersachsens prämiert worden. Das Bier aus Einbeck ist damit einer der beständigsten Botschafter. „Das erfüllt uns mit großer Freude. Und es ist uns eine Ehre, den guten Geschmack, den wir in unserer Heimat Niedersachsen qualitätsbewusst erzeugen, auch überregional stolz zu präsentieren“, sagte Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) überreichte die Urkunde auch in diesem Jahr wieder in einer feierlichen Prämierungsveranstaltung in Hannover. An dem Branchenevent nahmen rund 200 Vertreter aus der Lebensmittelwirtschaft, dem Handel, der Gastronomie sowie Politiker und Verbandsvertreter aus ganz Niedersachsen teil. 41 Unternehmer erhielten von Ministerpräsident Stephan Weil Urkunden für insgesamt 53 ausgezeichnete Lebensmittel, die erfolgreich am Wettbewerb „Kulinarisches Niedersachsen 2017“ teilgenommen hatten. Ausgewählt wurden die Siegerprodukte zuvor von einer unabhängigen Fachjury. Beworben hatten sich in diesem Jahr insgesamt 92 niedersächsische Unternehmen mit 166 verschiedenen Produkten. Das Exzellenz-Label „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“ steht für regionale Herkunft aus Niedersachsen. Die erfolgreichen Hersteller dürfen das Label in der Werbung, zum Beispiel auf Produktverpackungen und in der Unternehmenskommunikation einsetzen. Der Wettbewerb „Kulinarisches Niedersachsen“ wird seit 2010 jährlich von der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft ausgeschrieben. 243 Produkte von 171 Herstellern dürfen aktuell als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“ bezeichnet werden und das dazu gehörende Label mit Jahreszahl der Auszeichnung tragen. Seit 2010 begutachtete und verkostete die Jury rund 1100 Lebensmittel.

Echt Bock auf Frühlingsgefühle

Laden zum Fest am 29. April auf den Brauereihof in Einbeck ein: Marketingleiter Ingo Schrader (r.) und Pressesprecher Ulrich Meiser.

Der Maibaum steht bereits vor dem Brauereitor, in wenigen Tagen kann die Mai-Urbock-Saison dann auch offiziell beginnen: traditionell mit dem Hof-Fest, seit 2013 nach mehr als drei Jahrzehnten Pause wieder auf dem Brauereihof mitten in Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG lädt am Sonnabend, 29. April, zum fünften Mal zum Hof-Fest ein. Der Eintritt ist frei. Nach einem ganz besonderen Hof-Fest im vergangenen Jahr mit Ministerpräsident-Visite und Abfüllanlagen-Start steht in diesem Jahr wieder das Feiern im Mittelpunkt. Und das Wetter spielt dabei keine große Rolle. „Tolle Atmosphäre gibt es auch bei Aprilwetter, unser Fest auf dem Brauereihof ist wetterfest und überdacht“, sagen Marketingleiter Ingo Schrader und Pressesprecher Ulrich Meiser. Das Fest findet jedes Jahr rund um die Tag des Bieres (23. April) statt. Für gute Stimmung und Musik bei bestem Bier wird gesorgt sein.

Die Veranstaltung startet ab 12.30 Uhr mit einem Fasstreck durch die Innenstadt und über den Marktplatz, der am Rheinischen Hof beginnt und musikalisch vom Fanfarenzug begleitet wird. Die Bierkutsche wird erstmals von zwei „Shire Horse“-Kaltblutpferden gezogen, die auf dem Birkenhof in Hullersen zuhause sind. Die Verantwortlichen der Brauerei laden die Bevölkerung ein, sich den Umzug vom Straßenrand anzuschauen und sich anschließend in den Treck zum Hof einzureihen.

Nachdem Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek um 13 Uhr das erste Fass Einbecker Mai-Urbock angestochen hat (wie in jedem Jahr lautet die Frage, wie viele Schläge die in München geborene Rathauschefin benötigen wird), ist das Hof-Fest eröffnet und beginnt der Ausschank. Erhältlich sind alle Einbecker Bierspezialitäten, aber auch alkoholfreie Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Bei den Speisen reicht die Palette von Grillspezialitäten bis zu Gyros. Erstmals in Einbeck zum Einsatz kommt die neue Bockbierkutsche, der grün-schwarze mit viel Eschenholz gearbeitete Ausschankwagen mit sechs Fassbierleitungen ist gleichzeitig auch neuer Messestand der Einbecker Brauerei. Die Bockbierkutsche wird in der großen Verladehalle stehen.

Drei Live-Bands sorgen am Nachmittag und Abend für Unterhaltung: Nach den „Eichenbergern“ ab 14 Uhr mit Blasmusik, Polka und Märschen, die schon bei mehreren Einbecker Hof-Festen dabei waren, spielt „Captain Candy“ aus Bremen ab 18 Uhr handgemachte Powermusik mit Klassikern aus Rock’n’Roll, Blues, Soul und Rock. Ab 21 Uhr betreten die sechs Musiker von „Boerney & die Tri Tops“ die Bühne. Die Partyband rockt mit einer wilden Mischung aus Schlager-Evergreens, Rock-Klassikern und Top-Hits aus den 70ern und 80ern. Bis 0.30 Uhr soll für Musik zum Feiern gesorgt sein, zwischen und nach den Bandauftritten gibt es Musik vom DJ.

Brauerei-Besichtigungen sind während des Hof-Festes von 13 bis 15.45 Uhr möglich, der Fan-Shop mit Souveniers ist zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet. Für Kinder und Junggebliebene sind Gabelstapler-Geschicklichkeitsspiele in der Verladehalle vorbereitet, Clown Harry sorgt für humorige Unterhaltung.

Wertmünzen und Wertkarten als „Währung“ für Getränke beim Hof-Fest sind ab sofort bereits im Fan-Shop der Brauerei an der Papenstraße erhältlich, während des Festes zu Spitzenzeiten an zwei Verkaufsstellen. Aus der Erfahrung der vergangenen Feste ist die Kapazität der Toilettenanlagen vergrößert worden.

Für auswärtige Besucher wird das nahe Parkhaus der Stadtwerke zum Hoffest kostenlos geöffnet sein. Wobei natürlich Autofahrer immer bedenken sollten: „Don’t drink and drive“.

Luther und das Einbecker

Über Luther und das Einbecker Bier hat FAZ-Redakteur Uwe Ebbinghaus mit Ulrich Meiser und Ingo Schrader von der Einbecker Brauhaus AG ein ausführliches Interview geführt, das jetzt im Bierblog der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ online ist. Ein interessantes Gespräch über den Erfolg des Einbeckers als früher Biermarke, Bockbierkrisen und die Frage, warum die Einbecker Brauerei im Lutherjahr 2017 kein eigenes Lutherbier zu Ehren des Reformators herausgebracht hat. Lesenswert!

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