Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Gastronomie”

Wie früher bei Wirtin Inge Schneider

Nostalgie der besonderen Art im neuen Besucherzentrum des PS-Depots für Kleinwagen am Altendorfer Tor in Einbeck: Nicht nur Oldtimer aus Blech und Chrom sind dort zu finden, sondern auch eine alte Gaststätten-Einrichtung mit Kultcharakter. Von Rainer Koch stammt als Dauerleihgabe die Einrichtung des Gasthauses „Zur Stadt Einbeck“, das Inge Schneider früher in der Benser Straße betrieben hatte. Ursprünglich sollten Tresen und Stammtisch im Besucherzentrum der Einbecker Senfmühle eine neue Heimat finden, doch dort haben sich die Pläne geändert. Jetzt können Besucher des Kleinwagen-Depots vor ihrem Besuch kurz auf dem Barhocker Platz nehmen, der schon so manchen Kneipengast beim Einbecker Bier gesehen hat.

Die Kneipe „Zur Stadt Einbeck“ in der Benser Straße ist vielen Einbecker noch gut bekannt. Lange Jahre lang betrieb Inge Schneider das Traditionshaus. Als die Kneipe geschlossen werden musste, wäre das Mobiliar um ein Haar entsorgt worden, wenn Rainer Koch dieses Stückchen Stadt- und Gastronomiegeschichte nicht gerettet hätte. Auf Vermittlung von Martin Deutsch vom Brauhaus schließlich kam die Einrichtung in das Besucherzentrum und dient den dort wartenden Gästen als Sitzecke. In einem weiteren Schritt soll die Zapfanlage wieder in Betrieb genommen werden, so dass dort bei Veranstaltungen auch einmal ein kühles Bier gezapft werden kann. Einbecker versteht sich.

(Aktualisiert 03.09.2020)

Rainer Koch (l.) mit Martin Deutsch (r.) bei der offiziellen Übergabe des Inventars und der Gedenktafel an den Geschäftsführer des PS-Speichers, Lothar Meyer-Mertel. Foto: Kulturstiftung Kornhaus

Die Theke von Inge Schneider steht jetzt im Besucherzentrum des PS-Speichers.

Flasche hilft Fass

In der aktuellen Corona-Pandemie sind die Gaststätten derzeit überall geschlossen, der Fassbierabsatz fällt weg. Dadurch ist auch das Einbecker Brauhaus von der Krise betroffen, arbeitet aber auf Hochtouren, um die Kunden weiterhin mit Einbecker Bier aus der Flasche zu versorgen. Die Einbecker Brauhaus AG hat wegen der aktuellen Situation im Gaststättengewerbe die Aktion „Flasche hilft Fass“ gestartet. So will die Brauerei die Gastronomie in der Region unterstützen. Für jeden verkauften Kasten Einbecker lässt das Unternehmen 25 Cent den Gaststätten zugute kommen: „Wir sammeln das Geld und kaufen damit im Anschluss an die Aktion Verzehrgutscheine für ausgewählte Gastronomien in unserer Region“, sagte Brauhaus-Sprecher Ulrich Meiser. Diese Verzehrgutscheine werden auf der Facebook-Seite der Einbecker Brauerei bis Ende Mai verlost. Außerdem „gibt Einbecker einen aus“: Das Unternehmen unterstützt mit seinen neuen Produkten wie Radler und Saftler einige regionale Gastronomen, die Außer-Haus-Verkauf anbieten.

(c) Einbecker Brauhaus AG

(c) Einbecker Brauhaus AG

Bier und Burger vor dem Musical

Am Abend des bislang heißesten Tag des Jahres im Innenhof neben der Stiftskirche begrüßte Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch die Gäste und Intendant Achim Lenz.

Premiere: Erstmals hat die Einbecker Brauhaus AG in diesem Jahr Freunde des Hauses und Kunden aus der Gastronomie zu einem Musical-Besuch eingeladen. Die Veranstaltung bei den Gandersheimer Domfestspielen, deren Sponsor die Brauerei seit Jahren ist, fand anstelle des bislang für diesen Gästekreis jedes Jahr organisierten Winterbock-Anstich im Urbockkeller statt. Am bislang heißesten Tag des Jahres begrüßte Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch rund 100 Gäste im Innenhof zwischen Martin-Luther-Gemeindehaus und Stiftskirche in Bad Gandersheim. Bei Bier und Burger hatten die Teilnehmer vor der Vorstellung die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Festspielintendant Achim Lenz hieß die Besucher herzlich willkommen und gab eine kurze launige Einführung ins Musical „Hair“, das anschließend auf der benachbarten Bühne vor dem Domportal gespielt wurde und das die Brauhaus-Gäste sich ansahen. Nach dem Stück konnten alle noch einmal auf kurzem Wege zurückkehren in den Innenhof, um bei einem Glas Gerstensaft über die Vorstellung und andere Themen zu sprechen.

Prost, Einbecker! Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch und Intendant Achim Lenz.

Dem Austausch untereinander sollte die Veranstaltung dienen.

Insgesamt rund 100 Gäste der Einbecker Brauhaus AG waren zu der Veranstaltung bei den Gandersheimer Domfestspielen gekommen.

Schöner Bierdeckel jetzt praktischer

Bierdeckel-Seite.

Bierdeckel sind rund. Oder eckig. Oder Kunstwerke. Oder sie haben eine originelle Stanzung wie der neue von der Einbecker Brauhaus AG, der seit einigen Monaten in der Gastronomie zuhause ist. Der Bierdeckel hat die Form der Einbecker „E“-Wappenmarke und ist auf den Gasthaus-Tischen garantiert ein Hingucker. Aber er war in seiner ersten Auflage nicht ganz so praktisch für die Wirte. Denn auf der einen Seite ist der Deckel im Farbton bis zum Rand gefärbt, auf der anderen Seite gibt es zwar einen weißen Rand, aber nur einen schmalen. Einen zu schmalen für die Gastwirte, um gut sichtbar ihre Striche dort zu markieren und zu notieren, wie viele Biere man dem Gast schon serviert hat. Diese Kritik habe man aufgenommen und eine Verbesserung jetzt umgesetzt, sagt Brauhaus-Sprecher Ulrich Meiser. Deshalb gibt es den schönen Einbecker Bierdeckel auf der einen Seite nun mit einem breiteren weißen Rand um die „E“-Marke. Dann kann dem nächsten Gasthaus-Besuch in der Heimat guter Biere ja imgrunde nichts mehr im Wege stehen.

Der weiße Rand wird breiter: Einbecker Bierdeckel in markanter Stanzung.

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