Einbecker Bierblog

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Wirtschaftsminister plaudern beim Einbecker

Peter Altmaier (2. von rechts) lässt sich Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk (von links), dem Herold sowie Ehrenbürger Sigmar Gabriel die Speisekarte erläutern. Foto: Stadt Goslar

Ob er ihm auch die Geschichte erzählt hat von seiner Studenten-Zeit als Bierkutscher für die Einbecker Brauerei in Goslar, ist nicht überliefert. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und einer seiner Vorgänger, Sigmar Gabriel (SPD), saßen beim 41. Goslarschen Pancket nebeneinander und dürften bei Tisch über so manches geplaudert haben – auch über einiges, was nicht zitierfähig ist.

Das Goslarsche Pancket ist vergleichbar mit der Bremer Schaffermahlzeit. Seine Tradition geht auf einen Brauch der hansischen Kaufleute aus dem Mittelalter zurück. Seit 1967 lädt die Stadt rund 200 Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien in die Aula regis ein, den Reichssaal der im Jahr 1050 von Kaiser Heinrich III. erbauten Kaiserpfalz. Glanzpunkt des Abends ist der mittelalterliche Schmaus, zubereitet nach Originalrezepten eines der ältesten in Deutschland erschienenen Kochbücher von M. Marxen Rumpolt, Churfürstlich Meintzischen Mundtkoch – mit römisch kaiserlicher Maiestat spezial Privilegio – im Jahre 1587. Dazu wird ein von der Einbecker Brauhaus AG nach alten Rezepten gebrautes Ainpöckisch Bier getrunken.

Das Fass Einbecker Bier schlug Altmaier übrigens gekonnt mit zwei Schlägen an – und ohne die traditionelle Lederschürze, wie Beobachter sofort registrierten. Die passte dem Wirtschaftsminister nämlich nicht.

Das Einbecker Brauhaus und die Stadt Goslar halten die gemeinsame Tradition aufrecht. Die Brauhaus AG hat auch für die 41. Pancket-Auflage wieder die Bierkrüge gestaltet, eine Sonderanfertigung. Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk richtete seinen Dank an die Einbecker Brauerei, den Partner seit mehr als 50 Jahren. Seit Beginn habe das Einbecker Brauhaus die Veranstaltung als Sponsor unterstützt. „Da liegt so viel dazwischen – zig Bürgermeister, zig Brauereileiter, zig Marketingchefs“, sagte Junk laut einer Presseinformation der Stadt Goslar. „Schön, dass Teil unserer Tradition ist, dass wir Partner sind.“

(Aktualisiert: 08.04.19, 16:21 Uhr)

Unter den Blicken von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Herold Torsten Czwojdrak und Martin Deutsch, Vorstand des Einbecker Brauhauses (rechts), sticht Peter Altmaier das Fass mit Ainpöckisch Bier an. Foto: Stadt Goslar

Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader (r.) und Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk mit den Tonkrügen für das 41. Goslarsche Pancket. Foto: Stadt Goslar

Pünktlich erstmals Ainpöckisches angestochen

Prost, Einbecker! Bahnchef Rüdiger Grube, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch (v.r.).

Prost, Einbecker! Bahnchef Rüdiger Grube, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch (v.r.).

Bahnchef Dr. Rüdiger Grube hat erstmals in seinem Leben ein Bierfass angestochen. Es war ein Einbecker. Pünktlich und erfolgreich bewältigte der Bahnchef  die Prozedur und konnte dann Ainpöckisch Bier aus dem traditionellen Krug beim Goslarschen Pancket genießen. Dort war Grube in diesem Jahr Ehrengast. Bereits zum 39. Mal fand das Goslarsche Pancket in der Kaiserpfalz statt. Seit 1967 lädt die Stadt Goslar, an eine mittelalterliche Tradition anknüpfend, rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien zu diesem Pancket ein, das letztmalig im Jahr 2013 stattfand. Von Beginn an hat das Einbecker Brauhaus als Sponsor die Veranstaltung unterstützt und schenkte an diesem besonderen Abend Ainpöckisch Bier aus, in Tonkrügen, die das Einbecker Brauhaus eigens für das Pancket herstellt.

„Ich finde es gut, dass Einbecker seit vielen Jahren schon Partner der Stadt ist. Und das nicht nur beim Pancket, sondern auch bei anderen Veranstaltungen. Ich hoffe, dass das auch so bleiben wird“, erklärte der Goslarer Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk. „Wir freuen uns immer, wenn wir bei Veranstaltungen unterstützen können. So können wir zeigen, dass wir uns mit dieser Region seit Jahrzehnten verbunden sind“, erklärte Martin Deutsch, Marketing-Vorstand der Einbecker Brauhaus AG.

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