Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Bierkiste”

Einbecker Bierkasten-Sitz

Joachim Dörge und Steffanie Noster.

Die Idee ist so einfach wie praktisch: Auf einem Bierkasten, in dem noch gefüllte Flaschen sind, kann man schlecht sitzen, man kann diesen ja auch nicht umdrehen, um die Kiste beispielsweise bei einer Feier vorübergehend als Hocker zu nutzen. „Einbecker dürfen das“, eine 2007 entstandene Initiative von Steffanie Noster (und der Einbecker Maler-Familie Dörge) mit allerlei Merchandising-Produkten unter diesem selbstbewussten Spruch, hat deshalb jetzt einen Sitz entwickelt, der perfekt auf einen Einbecker Bierkasten passt. Und zwar mit den Maßen nur ideal auf diesen 20-er Kasten aus der Heimat guter Biere. Auf dem gepolsterten Bezug aus unempfindlichem Kunstleder prangt der Schriftzug, wer den Sitz auf einen Bierkasten stellt, kann praktisch und bequem darauf sitzen. Und hat das Einbecker Bier auch immer unmittelbar griffbereit. Erstmals gibt es die in einer bislang kleinen Auflage in Handarbeit gebauten Bierkasten-Sitze beim Einbecker Eulenfest (12. bis 14. Oktober) an einem Stand der Initiative „Einbecker dürfen das“ und von Stadtfest-Veranstalter Einbeck Marketing GmbH zu erwerben.

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Ainpöckisch im Kasten und in der Dose

Kulinarischer Botschafter Niedersachsen. (c) fb Frank Bertram

Jetzt auch im Kasten erhältlich, bald zudem in der Halbliterdose: Ainpöckisch Bier 1378.

Die Nachfrage ist gut, sehr gut sogar. Seit Verkaufsstart im März hat die Einbecker Brauerei mehr als 90.000 Kartons mit je sieben Flaschen der neuen, unfiltrierten Starkbier-Spezialität „Ainpöckisch Bier 1378“ abgesetzt. Das sagte Vorstandssprecher Lothar Gauß heute bei der Hauptversammlung der Aktionäre. Vor wenigen Tagen wurde das „Ainpöckisch“ als Kulinarischer Botschafter Niedersachsens ausgezeichnet. Und weil das neue Bockbier so gut läuft, ist es jetzt im traditionellen, 20-er Bierkasten im Handel erhältlich – lange ersehnt von den Fans. Und ab August auch in der 0,5-Liter-Dose. Damit steige man wieder in den beim Verbraucher gut nachgefragten Dosenmarkt ein, kündigte Gauß an. Die wertige Trage-Pappbox (mit Glas zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes) hatten die Brauer bewusst zum Start gewählt, um sich neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen. Auch das zeitgleich zum „Ainpöckisch“-Start anlaufende, saisonale Mai-Ur-Bock-Geschäft wollten die Marketing-Experten nicht mit einem parallelen „Ainpöckisch“ in der Kiste torpedieren. Die Maibock-Zeit ist nun vorbei, jetzt kommt das naturtrübe Bockbier mit der markanten „1378“ auf dem Etikett in der 20-Flaschen-Kiste zum Verbraucher. Viele Biergenießer, denen die neue Spezialität gut mundete, wussten allmählich auch schon nicht mehr wohin mit den Gläsern…

Die Braumeister aus Einbeck haben das „Ainpöckisch Bier“ zum Jubiläum des Reinheitsgebotes entwickelt, aber auch bereits mit Blick auf der Luther-Jahr 2017. „Es ergänzt unsere bisherige Bockbier-Range sehr gut“, sagte Vorstandssprecher Lothar Gauß.

Die von den Northeimer Spezialisten der Firma Thimm mit entwickelte Tragebox aus Pappe wird übrigens 2017, dem Luther-Jahr, modifiziert wieder zum Einsatz kommen, kündigte Marketing-Vorstand Martin Deutsch heute an. Dann will die Einbecker Brauerei auch mit einem Playmobil-Martin-Luther für ihr Bier werben, das der Reformator aus Wittenberg bekanntlich als den besten Trank gelobt hatte, den einer kennt…

Über das Geschäftsjahr 2015 berichteten Vorstand und Aufsichtsrat der Einbecker Brauhaus AG heute rund 240 anwesenden Aktionären.

Über das Geschäftsjahr 2015 berichteten Vorstand und Aufsichtsrat der Einbecker Brauhaus AG heute rund 240 anwesenden Aktionären in der Northeimer Stadthalle. Links Vorstandssprecher Lothar Gauß.

Bierflaschen als Requisite

Kiste mit Bierflaschen - leider nicht aus Einbeck...

Kiste mit Bierflaschen – leider nicht aus Einbeck…

Für die passenden Requisiten war gesorgt, natürlich dürfen da in Einbeck auch immer ein paar Bierflaschen nicht fehlen. Selbst alte Straßenschilder belebten die Szenerie in der Tiedexer Straße, der Häuserzeile mit den meisten hohen Toreinfahrten aus dem 16. Jahrhundert, durch die früher die Braupfanne ins Haus kam. Wer wollte, konnte sich am Internationalen Museumstag in Einbeck bei einer gemeinsamen Aktion von Stadtmuseum und PS-Speicher in die 1950-er Jahre zurück versetzt fühlen. Manche ließen sich auch nicht lange bitten, und so entstand mit wenigen Handgriffen eine täuschend echte Straßenszene aus der Wirtschaftswunderzeit. Wobei die Vespa, das „Wanderer“-Motorrad und die Kleidungs-Accesoires durchaus passend waren, an den Bierflaschen „arbeiten“ wir dann jedoch nochmal: Denn im Bollerwagen stand keine Kiste mit Einbecker Bierflaschen aus den 50-er Jahren. Die andere Marke sei jetzt mal hier verschwiegen…

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