Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Bier”

Bier-Partnerschaft

Bier-Gastgeschenk für den Rat: die Bürgermeister Dr. Sabine Michalek (Einbeck) und Günther Leichtfried (Wieselburg) mit Gerstensaft aus der Bügelflasche. Im September darf der Einbecker Stadtrat kosten, versprach die Bürgermeisterin.

So eine Partnerschaft zwischen zwei Bierstädten ist schon etwas Sprudelndes: Als jetzt eine 22-köpfige offizielle Delegation aus dem niederösterreichischen Wieselburg in Einbeck zu Gast war, gab es so manchen Austausch zwischen Freunden des Gerstensaftes. Gleich zum Auftakt hatte das Programm löblich eine Brauereibesichtigung vorgesehen, so dass die Gäste aus Wieselburg – angereist auch mit Brau-Fachpersonal – einen guten Einblick in die aktuelle Produktion der 700 Jahre alten Braustätte Einbeck erhielten. Ihr Bier in Österreich gibt es auch schon seit 1770, seit 2003 besitzt Brauriese Heineken über die Brau-Union Österreich die Mehrheit am Wieselburger Bier. Und so war unter den Bierkennern auch die jüngste Debatte über Braugerste-Patente ein Thema bei den lockeren informellen Partnerschaftsgesprächen. Doch das stand nicht im Vordergrund der Visite. Seit 30 Jahren existiert die Städtepartnerschaft zwischen Wieselburg und Kreiensen, Einbeck hat sie 2013 mit der Fusion geerbt. Und damit gleichzeitig eine Freundschaft zwischen zwei Bierstädten. Bürgermeister Günther Leichtfried, der für sein Partnerschaft-Engagement mit der Ehrennadel in Gold der Stadt Einbeck ausgezeichnet worden ist, hatte eine Holzkiste Wieselburger Bier-Spezialitäten aus der Bügelflasche mitgebracht. Die sollen bei einer Ratsverkostung im September genauestens getestet werden, kündigte Einbecks Rathauschefin Dr. Sabine Michalek an.

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Nahe am Geheimnis des Bierbrauens

Neun Schüler aus den Klassen 5 bis 10 haben am Zukunftstag bei der Einbecker Brauhaus AG hinter die Kulissen geschaut. Nach einem kurzen Kennenlernen folgte eine ausführliche Brauereibesichtigung, bei der den Schülern auch die Geheimnisse des Bierbrauens nähergebracht wurden. In den Bereichen Logistik, Qualitätssicherung, Marketing und Vertrieb haben die Besucher weitere Einblicke erhalten und die dortigen Tätigkeitsfelder kennengelernt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging der Zukunftstag mit einer Feedback-Runde, bei der die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht wurden, zu Ende, teilte die Brauhaus AG mit.

Beim Zukunftstag in der Brauerei unterwegs (v.l.).: Markus Körner (Braumeister), Lars Reuter, Flynn Termer, Lukas Schäfer, Luca Marcello Flint, Victor Wloka, Jolina Jeschke, Julien-Noah Kaiser, Jasmin Peltzer, Emma Meyer, Karina Heider (Mitarbeiterin Personalabteilung), Lothar Gauß (Vorstandssprecher). Foto: Einbecker Brauhaus AG

Beim Zukunftstag in der Brauerei unterwegs (v.l.).: Markus Körner (Braumeister), Lars Reuter, Flynn Termer, Lukas Schäfer, Luca Marcello Flint, Victor Wloka, Jolina Jeschke, Julien-Noah Kaiser, Jasmin Peltzer, Emma Meyer, Karina Heider (Mitarbeiterin Personalabteilung), Lothar Gauß (Vorstandssprecher). Foto: Einbecker Brauhaus AG

Da, wo das Bier am Besten schmeckt

Okay, in der Kernstadt befindet sich der Fahrgast (noch) nicht, wenn er in Einbeck-Salzderhelden aus dem Zug steigt. Erst Ende nächsten Jahres soll das soweit sein, wenn die Strecke bis nach Einbeck-Mitte reaktiviert ist. Aber auf die Heimat guter Biere weist die Bahngesellschaft Metronom bei ihren neuen Stationsansagen seit dem jüngsten Fahrplanwechsel hin. „Der nächste Halt ist dann da, wo das Bier am Besten schmeckt: Einbeck-Salzderhelden“, sagt Benjamin G. jedesmal vom Tonband, sobald sich der Zug unweit des Bahnhofs befindet. In diesem Sinne: Frohe Festtage!

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Weihnachten im Einbecker Brauhaus. Archivfoto

Website verbessert

Screenshot 06.12.2016

Screenshot 06.12.2016

Das Einbecker Brauhaus hat seine Darstellung im Internet verbessert. Die erneuerte Website ist seit wenigen Tagen online und jetzt auf allen Endgeräten gut lesbar, also ebenso auf Handy und Tablets. Neu ist auch ein Aktuell-Bereich, in dem unter anderem ausgewählte Artikel aus dem Einbecker Bierblog veröffentlicht und verlinkt werden. Jahreszeitlich immer aktuell ist das Design der Seite, aktuell mit Winterhintergrund und Winterbock-Hinweis. Besucher der Brauhaus-Website können in Wort, Bild und Animation mehr über die Historie der Brauerei und des Bockbieres erfahren. Natürlich werden sämtliche Bierspezialitäten aus Einbeck ausführlich dargestellt. In Bildergalerien lassen sich vergangene Events nacherleben.

Bierzapfsäule

Einbecker Bier aus der Zapfsäule.

Einbecker Bier aus der Zapfsäule.

Frisch gezapft.

Frisch gezapft.

Originelles Detail beim diesjährigen Einbecker Ball des Sports. Da die Gala im PS-Speicher in der neuen PS-Halle stattfand, lag es nahe, die neue Bier-Zapfmöglichkeit dort in einem Umfeld zu präsentieren, wo sonst edle Automobile und Motorräder zu bewundern sind. Durch das Gerät, mit dem einst der Treibstoff für Kraftfahrzeuge blasenfrei gezapft werden konnte, läuft jetzt bestes Einbecker Bier durch die Zapfleitungen. Natürlich wurde die Benzin-Zapfsäule zuvor modernisiert und wurden alle Leitungen komplett erneuert, so dass kein Biertrinker Sorge haben muss, einen Gerstensaft mit anderen Zutaten als mit Malz, Wasser und Hopfen angeboten zu bekommen. Die Bier-Zapfsäule in Aktion zu erleben ist in diesem Video vom Ball des Sports, bei dem rund 400 Besucher einen feierlichen Abend hatten:

Berufsausbildung im Brauhaus

Sind Azubis im Brauhaus (v.l.)

Sind Azubis im Einbecker Brauhaus (v.l.): Lea Bindewald, Mauritz Becker, Lukas Wiegand und Catharina Koch.

In einer Brauerei wie der Einbecker arbeiten viele Menschen mit unterschiedlichen Berufen, nicht allein Brauer. Schließlich produziert die Aktiengesellschaft pro Geschäftsjahr mehr als 600.000 Hektoliter Bier pro Jahr. Da braucht es Industriekaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik sowie Informatikkaufleute und manches mehr, damit das Bier aus Einbeck beim Kunden ankommt. Gut zehn Prozent der Beschäftigten sind Auszubildende, aktuell 15. Die Einbecker Brauhaus AG ist sich ihrer gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Verantwortung bewusst, betonen die Vorstände Lothar Gauß und Martin Deutsch. Aber nicht allein die Quantität zählt beim Ausbildungsengagement in der Brauerei, auch die Qualität der praxisbezogenen Ausbildung wird in jedem Jahr durch die guten Ergebnisse der Abschlussprüfungen dokumentiert, sagt Werner Arzeus, Leiter Personal und Verwaltung. „Wir durchlaufen alle Abteilungen und lernen kennen, wie diese zusammenhängen“, sagt Catharina Koch. Die 19-Jährige erlernt in den nächsten drei Jahren den Beruf der Industriekauffrau. Auch Azubi-Kollege Lukas Wiegand (20) lobt die Vielfalt der Industriekaufmann-Ausbildung, die er bereits in den ersten 100 Tagen seit Beginn des Ausbildungsjahres am 1. August kennenlernen konnte. In der Produktion war er live dabei, in der Buchhaltung haben ihn besonders die vielen Produkte und Rohstoffe auf den Rechnungen fasziniert, die notwendig sind, um ein gutes Bier zu brauen.

Und natürlich braucht es gute Brauer und Mälzer. Mauritz Becker hat diesen Beruf nach seinem Abitur in den vergangenen drei Jahren erlernt, steht kurz vor seiner Prüfung vor der Handwerkskammer in Bremen. Wie viele seiner Vorgänger konnte auch der 21-Jährige seine Ausbildungszeit um ein halbes Jahr wegen guter Leistungen verkürzen. Becker möchte im nächsten Jahr in Weihenstephan sein Studium beginnen, Rückkehr zum Einbecker Brauhaus danach nicht ausgeschlossen. Wobei ihm auch andere Jobs in der Getränke- und Lebensmittelindustrie offen stehen. „Brauer gelten als reinlich“, sagt er. Und sind damit besonders gefragt. Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer hat ihm gut gefallen, auch oder gerade, weil 50 Prozent des Jobs aus Reinigung besteht. Schließlich ist Bier ein Lebensmittel, das in stets gleicher Qualität hergestellt werden muss. Das Interesse am Beruf des Brauer und Mälzers hat ein Freund seines Vaters geweckt. Bei den Prüfungsanforderungen, die Mauritz Becker im Dezember bevorstehen, wird deutlich, was ein Brauer können muss: Im mathematisch-naturwissenschaftlich geprägten theoretischen Teil die Säurekonzentration für die Reinigung des Tanks berechnen oder das gelieferte Malz bewerten, ob die Qualität ausreicht, oder ob es nochmal getrocknet oder sortiert werden muss. Im praktischen Teil gilt es beispielsweise die Qualität der Stammwürze zu prüfen, ein Ventil zu reparieren oder eine Pumpe zu prüfen, ob diese funktioniert. Und dann muss der Brauer schließlich auch alle EDV-Programme kennen, die in großen Brauereien wie der Einbecker zum Einsatz kommen. Rasmus Johann Schad hat seine Ausbildung zum Brauer und Mälzer gerade begonnen.

Und auch schon vor der eigentlichen Berufsausbildung ist es möglich, ins Einbecker Brauhaus hineinzuschnuppern. Lea Bindewald absolviert bis August 2017 ein Praktikum. Die 16-Jährige besucht die Klasse 11 der Fachoberschule Wirtschaft der BBS I Northeim. Drei Tage der Woche ist sie im Brauhaus, hat bereits die Abteilungen Logistik und Finanzbuchhaltung kennenlernen können. Als Praktikant im Rahmen des Studiums ist Jasper Schnepel zurzeit im Einbecker Brauhaus unterwegs.

Getränke am Kreisverkehr

Ist Vergangenheit: Kreisverkehr-Baustelle mit Vollsperrung vor der Tür.

Ist Vergangenheit: Kreisverkehr-Baustelle mit Vollsperrung vor der Tür.

Bier zu verkaufen ist nicht einfach. Und wenn der Getränkemarkt dann durch eine Baustelle mehrere Monate lang extrem schlecht erreichbar ist, wird das Bier verkaufen nicht leichter. Von den Umwegen, die sich während der Bauphase auf mehrere Tausend Kilometer addiert haben dürften, ganz zu schweigen, die der Shuttle-Lkw-Verkehr zwischen der Verladehalle in der Brauerei an der Papenstraße und dem Logistikzentrum der Einbecker Brauhaus AG an der Hansestraße machen musste. Aufatmen daher bei den Verantwortlichen im Brauhaus, als der Kreisverkehr Hullerser Landstraße/Insterburger Straße gestern freigegeben wurde. Die Umleitungen haben ein Ende.

Froh und dankbar, dass die Vollsperrung der Hullerser Landstraße nach vier Monaten aufgehoben wird, sind Thorsten Eikenberg als Geschäftsführer und Marion Dietsch als Betriebsleiterin der Einbecker Getränke GmbH. Die Brauhaus-Tochtergesellschaft beliefert von dem Eckgrundstück Hullerser Landstraße / Insterburger Straße aus die Mehrheit der Einbecker Gaststätten und betreibt dort auch einen Getränkeabholmarkt. Für die treuen Kunden sei es in den vergangenen 14 Wochen wirklich nicht einfach gewesen, den langen Umweg zum Einbecker Getränkemarkt über den Walkemühlenweg und Sülbecksweg zu finden, heißt es aus dem Brauhaus. Gut sei, dass die Stadt Einbeck zumindest die Zeitplanung für die Baustelle eingehalten habe und Einbecker Getränke sich nun wieder mit breitem Sortiment und dem bereitgehaltenen Equipment (Schankwagen, mobile Zapfanlagen, Stehtische, Bierzeltgarnituren) „auf kurzem Weg“ den Kunden präsentieren könne.

Oktoberfest angezapft: Oans, zwoa, gsuffa

Bieranstich beim Oktoberfest in Einbeck.

Bieranstich beim Oktoberfest in Einbeck.

Am gleichen Tag wie der Wies’n-Start in München feierte auch Einbeck sein Oktoberfest. Von einer gebürtigen Münchnerin (Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek) und einem gebürtigen Fürstenfeldbrucker (Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch) kam nach gemeinsamem, beschwerlichen Anstich eines Bierfasses der zünftige, magische Satz: „O’zapft is‘!“ Die Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck hatte erstmals ein Oktoberfest in Einbeck organisiert. Rund 300 Besucher feierten im Forum der BBS eine fesche Party. Angeführt vom Musikzug Fredelsloh startete das Fest. Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Brauereidirektor Martin Deutsch und Bierkutscher Albert Eggers griffen zu Hammer und Hahn und zapften das erste Fass Einbecker Brauherren Pils an. Bei zünftiger Musik, der einen oder anderen Maß Bier und bayerischen Köstlichkeiten wie Haxn oder Brezn konnten die Besucher waschecht feiern. Rund 750 Liter Bier sollen an dem Abend geflossen sein. Fotogen hatte eine bayerische Kulisse aufgebaut, vor der sich alle in ihrem Dirndl und ihrer Lederhose ablichten lassen konnten. Die Bewirtung lag in den Händen der Gesellschaft der Karnevalsfreunde. Mehr als 30 Helferinnen und Helfer waren unter der Leitung von Karnevals-Gastro-Wirt Horst Gärtig im Einsatz. Je später der Abend, desto besser die Stimmung: Zu Party-Klassikern , die DJ Jens Kluck auflegte, tanzte der Saal auf den Bierzelt-Garnituren und feierte ausgelassen ein zünftiges Oktoberfest. Den Termin für das zweite Einbecker Oktoberfest hat die Gesellschaft der Karnevalsfreunde schon festgelegt, es ist der 16. September 2017.

(In einer ersten Version war hier versehntlich ein falscher Text online gegangen, Entschuldigung)

Mit allen Sinnen

Jazz-Klänge der Mendelssohn-Musikschule in der Verladehalle der Einbecker Brauhaus AG.

Jazz-Klänge der Mendelssohn-Musikschule in der Verladehalle der Einbecker Brauhaus AG.

Ein musikalischer, in der Verladehalle der Einbecker Brauhaus AG seine überschäumende Krönung findender Stadtspaziergang stand am Beginn eines auf- und anregenden Wochenendes, mit dem die zum 30. Mal von der Sparkassenstiftung organisierten Niedersächsischen Musiktage eröffnet wurden. Hören, Sehen, Riechen und Schmecken, all‘ das konnten bei zwei Führungen rund 60 Besucher auf besondere Weise. Bei einem Rundgang, der am PS-Speicher begann, über Wallanlagen durch die Innenstadt und Marktstraße zum Brauhaus führte, durften die Teilnehmer in zwei Gruppen in besonderer Weise erleben, was Einbeck zu bieten hat. Und als krönender Abschluss lockte dann das Bier im Brauhaus, dazu spielte die Mendelssohn-Musikschule (MMS) Jazz vom Feinsten.

Experimentell wurde es zwischenzeitlich in der Straße Hören. Dort gestalteten Schüler der MMS unter Leitung des Komponisten Vladislav Bystrov eine Musik, die die Sinne erweitern sollte. Der Schwerpunkt lag in der Improvisation. Nicht improvisiert, sondern logistisch gut geplant sind die Abläufe in der Verladehalle des Brauhauses, die an diesem späten Sonnabend Nachmittag zum ersten Gerstensaft aus der Heimat guter Biere verlockte.

Stärkung in der Verladehalle des Einbecker Brauhauses.

Stärkung in der Verladehalle des Einbecker Brauhauses.

Ein Einbecker in den Straßen und Clubs dieser Nacht

Alle Beteiligten freuen sich auf die 17. Music-Night in der Einbecker City.

Alle Beteiligten freuen sich auf die 17. Music-Night in der Einbecker City.

Ob Schlager, stimmungsvolle Popmusik, griechische Folklore, traditioneller Rock und Reggae oder Chansons – für jeden Musikgeschmack ist bei der diesjährigen Einbecker Music-Night am Sonnabend, 27. August, ab 20 Uhr das Passende dabei. Die Besucher der zum 17. Mal von Einbeck Marketing GmbH organisierten City-Veranstaltung können von Ort zu Ort, von Kneipe zu Kneipe wechseln, durch die Straßen ziehen und so einen vielfältigen Musik-Abend genießen. Und dazu gibt es natürlich ein Einbecker Bier. Jede der zehn Innenstadt-Lokalitäten bekommt von der Einbecker Brauerei ein 50-Liter-Brauherren-Fass gesponsert, erklärte Alexander Pohl der Brauhaus AG.

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