Einbecker Bierblog

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Ein Winterbock mit Till, Elias und Martin

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Das Winterbock-Fass war schnell angezapft, sichere zwei Schläge – wie eine Woche zuvor auf dem Marktplatz – benötigte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek beim inzwischen obligatorischen offiziellen Winterbock-Start im Urbockkeller der Einbecker Brauhaus AG. Dort waren rund 80 Kunden, Importeure und Geschäftsfreunde aus China und Skandinavien sowie Vertreter der Politik zu einem Winterbock-Abend mit Genuss, Geselligkeit und Gaumenfreuden zusammen gekommen. Drei Schauspieler des Deutschen Theaters Göttingen übernahmen die Rollen von Till Eulenspiegel, Elias Pichler und Martin Luther und gaben gar manche Bier-Anekdote von sich. Alle drei Figuren haben eine enge, jahrhundertealte Verbindung zum Einbecker Bier: der Till steht deshalb sogar als Brunnenfigur auf dem Marktplatz, der Elias hat den Bayern das richtige Bier brauen beigebracht, und der Martin hatte immer gerne ein Fässchen des besten Tranks, den einer kennt, bei sich zuhause in Wittenberg.

Video-Eindrücke:

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Oktoberfest mit Landfestbier

Ein Prosit auf ein schönes Oktoberfest in Einbeck (v.l.) Horst Gärtig, Dr. Sabine Michalek, Martin Deutsch, Uschi Kopper und Kerstin Heisecke.

Das Fass zickte erst etwas, da musste die Bürgermeisterin nochmal nachschlagen. Dann aber floss nach dem Schaum auch das spezielle Landfestbier der Einbecker Brauerei beim zweiten Einbecker Oktoberfest in die gläsernen Maßkrüge. Wieder am gleichen Tag und nur sieben Stunden nach dem Wies’n-Start in München hat Einbeck sein Oktoberfest gefeiert, erneut organisiert mit vielen Helfern von der Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck im Forum der Berufsbildenden Schulen, ausverkauft schon seit Wochen. Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek griff mit Brauereidirektor Martin Deutsch zu Hammer und Hahn, um nach dem offiziellen Anzapfen den magischen Satz sagen zu können: O’zapft is! Bei zünftiger Musik des Musikzuges Fredelsloh, der einen oder anderen Maß Bier und bayerischen Köstlichkeiten wie Krustenbraten, Weißwurscht, Leberkäs‘ oder Brezn konnten die Besucher mit viel Gaudi feiern. Fotogen hatte wieder seine bayerische Kulisse aufgebaut, vor der sich alle in ihrem Dirndl und ihrer Lederhose ablichten lassen konnten.

Stimmung im Forum der BBS beim zweiten Einbecker Oktoberfest.

 

Fotos mit Herz in alpenländischer Kulisse: bei Fotogen kein Problem während des Oktoberfestes.

Live-Video vom Anstich:

Spritzig o’zapft

(c) fb Frank Bertram

Spritziger Anstich des ersten Mai-Urbock-Fasses durch Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek.

Einen Tag später war das Wetter besser, frühlingshafter, nicht so kühl fast wie beim Winterbock-Anstich im Oktober, wie Brauhaus-Vorstand Martin Deutsche auf der Hof-Fest-Bühne flachste. Einen Tag später wäre vielleicht auch der Maibock-Anstich besser gelaufen, und nicht das Bier auf die Bühne… Aber: hätte, hätte… Als Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, beleibe nicht ungeübt in diesen Dingen, zum Start des diesjährigen Hof-Festes mit dem Hammer den Zapfhahn ins Holz-Fass treiben wollte, waren offenbar die ersten Schläge der Rathauschefin zu wuchtig für das Mai-Urbock-Fass, die Dichtung hielt nicht stand. Spritzig war somit der Auftakt des zum fünften Mal organisierten Festes auf dem Brauereihof. Und das meiste Bier lief unkontrolliert hinaus, da halfen auch keine eilig herbei geholten Becher mehr. Brauhaus-Vorstand Lothar Gauß rettete die kleine Panne spontan und lud die Gäste, die sich auf einen von der Bühne gereichten Krug Maibock gefreut hatten, zu einer „Hofrunde“ an den nahen Ausschank ein.

Der Laune der meisten Besucher tat der schaumige Start keinen Abbruch. Sie nutzten die Gelegenheit, auf dem Brauereihof und in der Verladehalle die Bier-Spezialitäten aus Einbeck ausgiebig zu kosten. Bestens unterhalten dabei von drei Live-Bands, den „Eichenbergern“„Captain Candy“ und zum Abschluss  „Boerney & die Tri Tops“. Brauerei-Besichtigungen waren beim Hof-Fest wieder gefragt, ebenso beliebt und gut besucht der Fan-Shop mit Souvenirs der Einbecker Brauhaus AG.

Vor dem offiziellen Maibock-Anstich zum Beginn des Hof-Festes war ein kleiner Biertreck zügig durch die Innenstadt zur Brauerei gezogen. Der aufgefrischte Bierwagen der Einbecker Brauhaus AG mit Bierkutscher Albert Eggers auf dem Bock wurde von zwei „Shire Horse“-Kaltblütern vom Birkenhof Hullersen gezogen.

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Echt Bock auf Frühlingsgefühle

Laden zum Fest am 29. April auf den Brauereihof in Einbeck ein: Marketingleiter Ingo Schrader (r.) und Pressesprecher Ulrich Meiser.

Der Maibaum steht bereits vor dem Brauereitor, in wenigen Tagen kann die Mai-Urbock-Saison dann auch offiziell beginnen: traditionell mit dem Hof-Fest, seit 2013 nach mehr als drei Jahrzehnten Pause wieder auf dem Brauereihof mitten in Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG lädt am Sonnabend, 29. April, zum fünften Mal zum Hof-Fest ein. Der Eintritt ist frei. Nach einem ganz besonderen Hof-Fest im vergangenen Jahr mit Ministerpräsident-Visite und Abfüllanlagen-Start steht in diesem Jahr wieder das Feiern im Mittelpunkt. Und das Wetter spielt dabei keine große Rolle. „Tolle Atmosphäre gibt es auch bei Aprilwetter, unser Fest auf dem Brauereihof ist wetterfest und überdacht“, sagen Marketingleiter Ingo Schrader und Pressesprecher Ulrich Meiser. Das Fest findet jedes Jahr rund um die Tag des Bieres (23. April) statt. Für gute Stimmung und Musik bei bestem Bier wird gesorgt sein.

Die Veranstaltung startet ab 12.30 Uhr mit einem Fasstreck durch die Innenstadt und über den Marktplatz, der am Rheinischen Hof beginnt und musikalisch vom Fanfarenzug begleitet wird. Die Bierkutsche wird erstmals von zwei „Shire Horse“-Kaltblutpferden gezogen, die auf dem Birkenhof in Hullersen zuhause sind. Die Verantwortlichen der Brauerei laden die Bevölkerung ein, sich den Umzug vom Straßenrand anzuschauen und sich anschließend in den Treck zum Hof einzureihen.

Nachdem Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek um 13 Uhr das erste Fass Einbecker Mai-Urbock angestochen hat (wie in jedem Jahr lautet die Frage, wie viele Schläge die in München geborene Rathauschefin benötigen wird), ist das Hof-Fest eröffnet und beginnt der Ausschank. Erhältlich sind alle Einbecker Bierspezialitäten, aber auch alkoholfreie Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Bei den Speisen reicht die Palette von Grillspezialitäten bis zu Gyros. Erstmals in Einbeck zum Einsatz kommt die neue Bockbierkutsche, der grün-schwarze mit viel Eschenholz gearbeitete Ausschankwagen mit sechs Fassbierleitungen ist gleichzeitig auch neuer Messestand der Einbecker Brauerei. Die Bockbierkutsche wird in der großen Verladehalle stehen.

Drei Live-Bands sorgen am Nachmittag und Abend für Unterhaltung: Nach den „Eichenbergern“ ab 14 Uhr mit Blasmusik, Polka und Märschen, die schon bei mehreren Einbecker Hof-Festen dabei waren, spielt „Captain Candy“ aus Bremen ab 18 Uhr handgemachte Powermusik mit Klassikern aus Rock’n’Roll, Blues, Soul und Rock. Ab 21 Uhr betreten die sechs Musiker von „Boerney & die Tri Tops“ die Bühne. Die Partyband rockt mit einer wilden Mischung aus Schlager-Evergreens, Rock-Klassikern und Top-Hits aus den 70ern und 80ern. Bis 0.30 Uhr soll für Musik zum Feiern gesorgt sein, zwischen und nach den Bandauftritten gibt es Musik vom DJ.

Brauerei-Besichtigungen sind während des Hof-Festes von 13 bis 15.45 Uhr möglich, der Fan-Shop mit Souveniers ist zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet. Für Kinder und Junggebliebene sind Gabelstapler-Geschicklichkeitsspiele in der Verladehalle vorbereitet, Clown Harry sorgt für humorige Unterhaltung.

Wertmünzen und Wertkarten als „Währung“ für Getränke beim Hof-Fest sind ab sofort bereits im Fan-Shop der Brauerei an der Papenstraße erhältlich, während des Festes zu Spitzenzeiten an zwei Verkaufsstellen. Aus der Erfahrung der vergangenen Feste ist die Kapazität der Toilettenanlagen vergrößert worden.

Für auswärtige Besucher wird das nahe Parkhaus der Stadtwerke zum Hoffest kostenlos geöffnet sein. Wobei natürlich Autofahrer immer bedenken sollten: „Don’t drink and drive“.

Pünktlich erstmals Ainpöckisches angestochen

Prost, Einbecker! Bahnchef Rüdiger Grube, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch (v.r.).

Prost, Einbecker! Bahnchef Rüdiger Grube, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch (v.r.).

Bahnchef Dr. Rüdiger Grube hat erstmals in seinem Leben ein Bierfass angestochen. Es war ein Einbecker. Pünktlich und erfolgreich bewältigte der Bahnchef  die Prozedur und konnte dann Ainpöckisch Bier aus dem traditionellen Krug beim Goslarschen Pancket genießen. Dort war Grube in diesem Jahr Ehrengast. Bereits zum 39. Mal fand das Goslarsche Pancket in der Kaiserpfalz statt. Seit 1967 lädt die Stadt Goslar, an eine mittelalterliche Tradition anknüpfend, rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien zu diesem Pancket ein, das letztmalig im Jahr 2013 stattfand. Von Beginn an hat das Einbecker Brauhaus als Sponsor die Veranstaltung unterstützt und schenkte an diesem besonderen Abend Ainpöckisch Bier aus, in Tonkrügen, die das Einbecker Brauhaus eigens für das Pancket herstellt.

„Ich finde es gut, dass Einbecker seit vielen Jahren schon Partner der Stadt ist. Und das nicht nur beim Pancket, sondern auch bei anderen Veranstaltungen. Ich hoffe, dass das auch so bleiben wird“, erklärte der Goslarer Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk. „Wir freuen uns immer, wenn wir bei Veranstaltungen unterstützen können. So können wir zeigen, dass wir uns mit dieser Region seit Jahrzehnten verbunden sind“, erklärte Martin Deutsch, Marketing-Vorstand der Einbecker Brauhaus AG.

Oktoberfest angezapft: Oans, zwoa, gsuffa

Bieranstich beim Oktoberfest in Einbeck.

Bieranstich beim Oktoberfest in Einbeck.

Am gleichen Tag wie der Wies’n-Start in München feierte auch Einbeck sein Oktoberfest. Von einer gebürtigen Münchnerin (Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek) und einem gebürtigen Fürstenfeldbrucker (Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch) kam nach gemeinsamem, beschwerlichen Anstich eines Bierfasses der zünftige, magische Satz: „O’zapft is‘!“ Die Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck hatte erstmals ein Oktoberfest in Einbeck organisiert. Rund 300 Besucher feierten im Forum der BBS eine fesche Party. Angeführt vom Musikzug Fredelsloh startete das Fest. Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Brauereidirektor Martin Deutsch und Bierkutscher Albert Eggers griffen zu Hammer und Hahn und zapften das erste Fass Einbecker Brauherren Pils an. Bei zünftiger Musik, der einen oder anderen Maß Bier und bayerischen Köstlichkeiten wie Haxn oder Brezn konnten die Besucher waschecht feiern. Rund 750 Liter Bier sollen an dem Abend geflossen sein. Fotogen hatte eine bayerische Kulisse aufgebaut, vor der sich alle in ihrem Dirndl und ihrer Lederhose ablichten lassen konnten. Die Bewirtung lag in den Händen der Gesellschaft der Karnevalsfreunde. Mehr als 30 Helferinnen und Helfer waren unter der Leitung von Karnevals-Gastro-Wirt Horst Gärtig im Einsatz. Je später der Abend, desto besser die Stimmung: Zu Party-Klassikern , die DJ Jens Kluck auflegte, tanzte der Saal auf den Bierzelt-Garnituren und feierte ausgelassen ein zünftiges Oktoberfest. Den Termin für das zweite Einbecker Oktoberfest hat die Gesellschaft der Karnevalsfreunde schon festgelegt, es ist der 16. September 2017.

(In einer ersten Version war hier versehntlich ein falscher Text online gegangen, Entschuldigung)

Hoffest: Es ist angerichtet

Für den Fall der Wetterfälle haben die Besucher ein Zeltdach über dem Kopf.

Für den Fall der Wetterfälle haben die Besucher ein Zeltdach über dem Kopf.

Es ist angerichtet, alles vorbereitet für eine große Bier-Party aus mehrfachem Anlass: Heute haben viele fleißige Hände auf dem Brauereihof kräftig gewerkelt, Bühnentraversen errrichtet, Theken aufgebaut, Trinkbecher bereit gestellt, Strom- und Wasserleitungen verlegt und vieles mehr erledigt, so dass morgen, am 23. April, das diesjährige und mittlerweile vierte Hoffest der Einbecker Brauhaus AG steigen kann – am Tag der Bieres, am 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes. Die 15-Millionen-Investitionen in der Abfüllung und in der neuen Verladehalle werden von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil offiziell übergeben. Zuvor sticht er um 13 Uhr gemeinsam mit der neuen Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ein Fass Mai-Ur-Bock und ein Fass Ainpöckisch Bier an. Mit Spannung warten Beobachter darauf, wie viele Hammerschläge beide benötigen werden – und ob jemand bierduschen muss. Vor dem Anstich schlängelt sich ab 12.30 Uhr ein kleiner Biertreck mit der wertvollen Gerstensaft-Fracht durch die Einbecker Innenstadt (hier ist die Route zu finden). Und nach dem ganzen offiziellen Feiern startet dann um 14 Uhr die größte Bier-Party des Jahres in Einbeck, musikalisch vielfältig begleitet bis in den späten Abend von mehreren Bands, die für alle Geschmäcker etwas bieten. Ganz spontan sind um 18.30 Uhr auch noch „Deep Öhler“, die Jungs aus Einbeck, mit ihrem neuen, heute erscheinenden EM-Song „Allez Jogi“ (Video-Trailer hier) dabei und auf der Bühne „högscht konzentriert“ zu leben – mehr geht schon fast nicht mehr, denn Brauereibesichtigungen sind am Sonnabend ebenso möglich, der Fan-Shop ist geöffnet. Der Eintritt ist übrigens frei.

Bilder-Impressionen vom Aufbau:

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Der Mai ist gekommen…

Maibaum vor dem Einbecker Brauhaus.

Maibaum vor dem Einbecker Brauhaus.

Der Mai ist gekommen, und in der Heimat der Bockbiere, in Einbeck, ist nach dem süffigen Hof-Fest nun auch offiziell der Maibock angestochen, der hier natürlich Mai-Ur-Bock heißt. Bewusst Ur-Bock, denn ohne Einbeck gäb’s kein Bockbier, auch nicht im Mai. Das wissen aller Bierkenner, auch die Münchener. Im Hofbräuhaus, wo 1614 das erste Bockbier Einbeck’scher Art ausgeschänkt wurde, haben sie’s auch verinnerlicht, von wem sie das Bockbierbrauen gelernt haben, selbst wenn in einem aktuellen Podcast des Hofbräuhaus am Platzl über den Maibock und seine Herkunft und Geschichte Einbeck erst ab Minute 8 zu hören ist…

Einbeck genießt indes nicht nur das Mai-Ur-Bockbier, sondern rüstet sich auch zum Maibaum-Wettbewerb, den das Brauhaus gemeinsam mit der Einbecker Morgenpost und der Einbeck Marketing GmbH auslobt. Seien wir gespannt, wer da in diesem Jahr den prächtigsten Holz-Baum hat und welche Maibaum-Gruppe gewinnt.

Eine schöne Tradition in München ist der Maibock-Anstich im Hofbräuhaus, wo die Politiker regelmäßig ihr Fett abbekommen. Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) macht seit ein paar Jahren sogar dem Hauptredner Konkurrenz mit seinen Frotzeleien gegen die eigenen Politikerkollegen. Hier sind die Einbecker früher dran als die Bayern: In Einbeck wird schon im Karneval derbleckt, müssen die (Kommunal-)Politiker einiges vom Till und anderen Traditionsfiguren einstecken. Vielleicht kann man in Einbeck mal beides erfolgreich vereinigen: Beim Anstich des Mai-Ur-Bock eine würzige, kabarettistische Rede auf die (Kommunal-)Politik, das wär’s doch mal.

Bock beim Brauereifest

Prost, Einbecker! Lothar Gauß, Dr. Sabine Michalek, Walter Schmidt.

Prost, Einbecker! Lothar Gauß, Dr. Sabine Michalek, Walter Schmidt und Moderator Eberhard Schmah (v.l.).

Wenn das eine gebürtige Münchnerin nicht kann… „O’zapft is!“ am 25. April auf dem Hof der Einbecker Brauhaus AG, Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek wird dazu wieder die ersten symbolischen Schläge ins Fass treiben (wieder drei wie im Jahr 2014?) und dann den erlösenden Spruch dem Volke kund tun. Damit ist dann auch offiziell die Mai-Ur-Bock-Saison eröffnet, das süffige Saisonbier gibt’s freilich schon einige Wochen zu kaufen und zu trinken. Aber es schmeckt eigentlich so richtig erst um diese Zeit. Und das Einbecker Brauhaus lädt zum dritten Hof-Fest neuerer Tradition ein.

Diese Währung gilt beim Hof-Fest wieder auf dem Brauereihof.

Diese Wertmarken-Währung gilt beim Hof-Fest wieder auf dem Einbecker Brauereihof.

Unter musikalischer Begleitung des Fanfarenzugs Einbeck zieht um 12.30 Uhr wieder ein kleiner Biertreck vom Hof der Mendelssohn- Musikschule Einbeck am Ostertor durch die Stadt zum Einbecker Brauhaus in der Papenstraße. Auf dem Brauereihof schließlich wird um 13 Uhr der Einbecker Mai-Ur-Bock feierlich durch die Bürgermeisterin angestochen. Dann startet das Hof-Fest, eine Überdachung wird für ein wettersicheres Festvergnügen und eine tolle Atmosphäre sorgen, versprechen die Brauer schon heute.

Das Musikprogramm gibt nach dem Einbecker Fanfarenzug um 14 Uhr das posaunige Wort an „Die Eichenberger“ ab. Sie bieten Partystimmung pur mit original böhmischer Polka, preußischen Märschen, Volks- und Schlagermusik, Rock und Pop. Um 17 Uhr übernehmen „The Rockhouse Brothers“ die Bühne beim Hof-Fest in Einbeck. Sie spielen 50-er Jahre Rock’n’Roll mit aktuellen Party-Hits gemixt. Ab 20 Uhr ist schließlich endgültig Party mit der „Hit Radio Show“ angesagt. Neun Live-Musiker präsentieren über 40 der größten Stars der Musikgeschichte in einer Show der Superlative auf der Bühne: Die Hits, die Kostüme, die Stimmen – alles ist so originalgetreu, dass man glaubt könnte, Kiss, Die Ärzte, Lady Gaga, Queen oder Madonna leibhaftig vor sich zu sehen. Charmant und witzig moderiert wird die Hit-Show von Eddie Tornado. Und wer genau hinschaut, entdeckt auf der Bühne eine bekannte Einbecker Rockmusikerin und Musiklehrerin…

Brauerei-Besichtigungen sind am 25. April zwischen 13 und 15.45 Uhr möglich. Der erweiterte Fan-Shop des Einbecker Brauhauses ist nach dem Umbau wieder geöffnet, und zwar von 14 bis 20 Uhr. „Bei uns ist eine ganze Menge passiert seit dem vergangenen Jahr“, sagt Vorstand Walter Schmidt. Und das können die Besucher auch beim Hof-Fest sehen.

Brocken-Bock

Hartmut Möllring (l.) und Walter Schmidt. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Hartmut Möllring (l.) und Walter Schmidt vor dem ersten Winterbock-Fass. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Höchster Biergenuss auf 1141 Metern Höhe: Zum dritten Mal inzwischen haben die Einbecker Brauhaus AG und der Brockwirt zum offiziellen Anstich des neuen Jahrgangs des Einbecker Winterbock-Bieres eingeladen. Auf dem höchsten Berg Norddeutschlands, auf dem Brocken. Dort, wo sonst eher der Auerhahn sein Revier hat. Im Goethesaal der Brockenwirtschaft hat Hartmut Möllring (63), früher Finanzminister in Niedersachsen und heute Minister für Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, zusammen mit Brauhaus-Vorstand Walter Schmidt den Winterbock angestochen. Das Fass hat erheblichen Widerstand geleistet, berichten Teilnehmer der Veranstaltung, und so ging der ein oder andere Tropfen Winterbock daneben… Zum Trinken soll aber noch ausreichend vom Stimmungsaufheller für die kalte Jahreszeit vorhanden gewesen sein… Mit 18,2 Prozent hat Einbecker Winterbock die höchste Stammwürze aller Einbecker Bockbiere und 7,5 Volumen-Prozent Alkohol.

Rund 150 Gäste aus Einbeck und Wernigerode waren der Einladung der Einbecker Brauhaus AG und der Brockenwirte Hans und Daniel Steinhoff auf den Brocken gefolgt, den zünftigen Anstich und frohgestimmte Stunden in bieriger Runde auf dem Brocken mitzufeiern. Im vergangenen Jahr hatte Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek das Fass Winterbock auf dem Brocken angestochen. Auch in diesem Jahr war sie dabei. Weiterlesen…

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