Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Winter, Weihnacht, Bockbier-Brand

Herbstlich-winterliche Spezialitäten aus dem Brauhaus.

Heute schon an Weihnachten denken, an Herbst und Winter: Mit Beginn des Monats Oktober startet die Einbecker Brauhaus AG ihre Saison und liefert den Winterbock- und Weihnachtsbier-Jahrgang aus. Bevor das erste Fass Einbecker Winterbock 2017 also bei der Eröffnung des Eulenfestes am 13. Oktober offiziell auf dem Marktplatz angestochen wird, können Clevere schon einen ersten Schluck der herbstlich-winterlichen Bockbier-Spezialität genießen. Mit dem Winterbock-Jahrgang 2016 ist nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr auch heuer wieder in Zusammenarbeit mit der Weserbergland-Brennerei aus Reileifzen der aktuelle Jahrgang  Bockbier-Brand entstanden. Bei der Premiere waren die Flaschen mit dem edlen Brand, einem Wiskey ähnlich, schnell vergriffen, weshalb es in diesem Jahr 890 Flaschen gibt. Diese limitierten, handabgefüllten Flaschen á 350 Milliliter sind im Fan-Shop des Einbecker Brauhauses in Einbeck vor Ort erhältlich.

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Einbecker in der Fremde

Einbeck ist die Heimat guter Biere. Das ist bekannt. Die Einbecker Brauhaus AG hat jetzt mit einem neuen Video den bekannten Slogan abgewandelt: Heimat ist da, wo es Einbecker gibt. Und das kann durchaus auch mal in der Fremde sein. In dem 50-Sekunden-Clip ist ein junger Mann zu sehen, der von Zuhause auszieht, offenbar zum Studium in der fernen Großstadt seine erste eigene „Bude“ bezieht. Die Eltern helfen beim Einpacken, meinen es gut mit ihrem Jungen, packen ihm eine Herzchen-Umzugskiste mit Teddy, Pokalen, Familienfotos – und mit einer Kiste Einbecker Brauherren. Und als dann in der neuen Wohnung noch seine neuen Nachbarn klingeln, mit Brot und Salz, ist der junge Einbecker in der Großstadt der Held, weil er eine Kiste Einbecker parat hat. Auf der Dachterrasse werden die ersten Flaschen geöffnet. Die Einbecker Brauhaus AG hat den Spot mit der Göttinger Agentur POS Kresin Design produziert: Für alle, die auch in der Ferne einen Schluck Heimat genießen möchten.

Oktoberfest mit Landfestbier

Ein Prosit auf ein schönes Oktoberfest in Einbeck (v.l.) Horst Gärtig, Dr. Sabine Michalek, Martin Deutsch, Uschi Kopper und Kerstin Heisecke.

Das Fass zickte erst etwas, da musste die Bürgermeisterin nochmal nachschlagen. Dann aber floss nach dem Schaum auch das spezielle Landfestbier der Einbecker Brauerei beim zweiten Einbecker Oktoberfest in die gläsernen Maßkrüge. Wieder am gleichen Tag und nur sieben Stunden nach dem Wies’n-Start in München hat Einbeck sein Oktoberfest gefeiert, erneut organisiert mit vielen Helfern von der Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck im Forum der Berufsbildenden Schulen, ausverkauft schon seit Wochen. Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek griff mit Brauereidirektor Martin Deutsch zu Hammer und Hahn, um nach dem offiziellen Anzapfen den magischen Satz sagen zu können: O’zapft is! Bei zünftiger Musik des Musikzuges Fredelsloh, der einen oder anderen Maß Bier und bayerischen Köstlichkeiten wie Krustenbraten, Weißwurscht, Leberkäs‘ oder Brezn konnten die Besucher mit viel Gaudi feiern. Fotogen hatte wieder seine bayerische Kulisse aufgebaut, vor der sich alle in ihrem Dirndl und ihrer Lederhose ablichten lassen konnten.

Stimmung im Forum der BBS beim zweiten Einbecker Oktoberfest.

 

Fotos mit Herz in alpenländischer Kulisse: bei Fotogen kein Problem während des Oktoberfestes.

Live-Video vom Anstich:

Bockbringer beim Ball

Der „Bockbringer“, ein Fleur de Lys, Baujahr 1978. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Einen Hingucker präsentiert die Einbecker Brauhaus AG beim „Einbecker Ball der Wirtschaft“. Am 2. Dezember wird der Bockbringer in der PS-Halle in Einbeck stehen, während ringsherum gefeiert und getanzt werden darf. Der Retro-Oldtimer, Baujahr 1978, bringt den Genuss und wird von der Brauerei als spezielles Auslieferungsfahrzeug genutzt. Der Fleur de Lys im Stil der 1920-er Jahre ist der Bockbringer aus der Heimat guter Biere. Gemeinsam stellt die Einbecker Wirtschaft die Ballveranstaltung auf die Beine und bittet beim neuen „Einbecker Ball der Wirtschaft“ zum Tanz in der PS-Halle. Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres, als der „Ball der Sports“ erstmals in der gerade eröffneten PS-Halle stattfand und noch nicht alles rund gelaufen sei, habe man gemeinsam gelernt, sagen die Organisatoren. Start ist am 2. Dezember um 19 Uhr. Karten für komplette Tische können platzgenau über eine eigene Website reserviert werden.

Das Goldene Bierfass erlaufen

Marc Jeschke (l.) und Lars Engelke mit dem Goldenen Bierfass des Team-Cup.

Bereits zum dritten Mal hat die Laufgruppe des Einbecker Automobilzulieferers Kayser den Team-Cup beim Einbecker Bierstadtlauf gewonnen, Sponsor ist die Einbecker Brauhaus AG, die ein Goldenes Bierfass als Wanderpokal auslobt. 121 Teilnehmer des Teams „aktiv auch ohne Auto mobil“ von Kayser absolvierten den Bierstadtlauf, das Team von KWS mit 92 Teilnehmern blieb deutlich auf Abstand. Der Team-Cup wurde zum insgesamt vierten Mal vergeben, lediglich bei der Premiere hatte die KWS die meisten Teilnehmer am Start und durfte sich auf dem Goldenen Bierfass verewigen. Danach gewann immer Kayser. Die teilnahmestärkste Mannschaft erhält beim Einbecker Bierstadtlauf nicht nur die Trophäe, sondern wird auch zu einer Brauereiführung eingeladen. Zu dieser begrüßten Marc Jeschke, Verkaufsleiter Gastronomie beim Einbecker Brauhaus, und Bierstadtlauf-Organistor Lars Engelke jetzt die Gruppe, überreichten Urkunde und Fass an Wiebke Möhle von Firma Kayser. Welche Strecken die einzelnen Teilnehmer laufen, ist egal: Alle aus einer Firma, aus einem Verein oder einer sonstigen Gruppierung werden für den Team-Cup gewertet. Im nächsten Jahr (am 5. Mai 2018) will Kayser das Goldene Bierfass beim Team-Cup des 16. Einbecker Bierstadtlaufs verteidigen.

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Kirchenmitarbeiter auf Luthers Spuren

Führung durch Albert Eggers (r.). Foto: Konnerth

Die Mitarbeiter des Altkirchenkreises Einbeck haben ihren diesjährigen Betriebsausflug auf den Bier-Spuren des Reformators unternommen. Die Pastorinnen und Pastoren, die Diakone und Kirchenmusikerinnen der Region Einbeck-Dassel-Leinetal und die Superintendenten des Kirchenkreises Leine-Solling waren zu Gast im Einbecker Brauhaus. Im Reformationsjubiläumsjahr war es der Wunsch der kirchlichen Konferenz, die Einbecker Brauerei zu besichtigen, die im Laufe der Geschichte Berührungen mit dem Reformator Martin Luther hatte. Albert Eggers führte die Besucher fachmännisch durch den Betrieb und wies dabei auf eben diese Berührungspunkte hin. So soll sich ja Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms im Jahre 1521 mit einem Einbecker Bier gestärkt haben („Den besten Trank, den einer kennt, …“). Und auch zu seiner Hochzeit mit Katharina 1525 habe der Reformator ein Fass Einbecker Bier geschenkt bekommen, berichtete Eggers. Aber nicht nur die Theologie und die Geschichte spielten eine Rolle, die Besucher bekamen vor allem einen Einblick in den hochtechnisierten Brauereiablauf. So schauten sich die Gäste den computergesteuerten Brauablauf genauso an wie die moderne Abfüllanlage. Am Ende der Führung durften sich alle Teilnehmenden der Betriebsführung im Urbockkeller von der Qualität und dem guten Geschmack der Einbecker Biere überzeugen.

Abschluss im Urbockkeller. Foto: Konnerth

Die Wege vieler führen zum Brauhaus

Straßenschild Am Brauhaus.

Einbeck ohne Brauhaus? Nicht vorstellbar. Die Wege vieler Einbeck-Besucher führen automatisch zum Einbecker Brauhaus, ist doch ein Besuch der Stadt der Brau- und Fachwerkkunst ohne eine Visite der Brauerei schlicht nicht vorstellbar. Das sagten sich auch die Macher des Online-Luxus&Lifestyle-Magazins „Lustfaktor“, die kürzlich einer Einladung ins Brauhaus gefolgt waren. Und danach nun viel Interessantes in Wort und Bildern zu berichten haben. Hier ist der Bericht zu finden. „Biertrinken gehört seit Jahrhunderten zu unserer Kultur wie das Eis zum Nordpol“, schreibt Herausgeber Andreas Conrad treffend. Witzig der bildliche Abschluss des Beitrags: Nach dem Umtrunk im Urbockkeller könnten die Bilder schon mal verwackeln 😉

P.S.: Die Einbecker Brauhaus AG ist zwar eine kleine Brauerei, ein paar Mitarbeiter mehr als 40 sind es dann aber schon 🙂 Ende 2016 waren es 127.

Geranien-Wasser aus dem Bierfass

Bald kommt Wasser aus dem Bierfass. Foto: Einbeck Marketing GmbH

Ein altes Einbecker Bierfass auf einem Anhänger, das vor Jahren als Ausschrankwagen bei Veranstaltungen gedient hat, wird Stück für Stück auf seine neue Nutzung als Gießmobil umgerüstet. Dann wird auch mit ihm das Gießwasser für die Geranien an den Laternen in der Einbecker Innenstadt bereitgestellt. Die üppig blühende Geranienpracht an den Straßenlaternen auf Marktplatz und Lange Brücke gehört seit mehr als zehn Jahren zur Tradition im sommerlichen Einbeck. Jahr für Jahr wird die Bepflanzung der gusseisernen Straßenlernen zur Verschönerung der Altstadt realisiert und regelmäßig gegossen. Was einmal mit einer Idee der „Interessengemeinschaft Lange Brücke / Marktplatz“ rund um Initiator Wolfgang Patzig begonnen hat, wird seit vergangenem Jahr dank weiterer Unterstützer fortgeführt. So können Lange Brücke und Einbecker Marktplatz weiterhin von Mai bis November blühen; seit Ende Juni 2017 werden neben den Geranien auch die beiden Hopfenpflanzungen der Einbecker Brauhaus AG mitgegossen. Wer Interesse hat, bei den regelmäßigen Gießeinsätzen zu helfen, ist gern gesehen. Durch einen langfristigen Schichtplan kann die Arbeit auf viele Engagierte verteilt werden: Zweimal wöchentlich, am Mittwoch Nachmittag und Sonntag Vormittag, werden die 36 Blumenkästen an den 18 Laternen gegossen.

Premiere im Sudhaus

Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch (r.) begrüßt Mitglieder des Ensembles im Sudhaus.

Das gab’s zuvor noch nie: ein Ständchen im Sudhaus der Einbecker Brauhaus AG zwischen Läuterbottich, Würzpfanne, Whirlpool und Maischbehältnis. Die Akustik ist gut dort, wo das Einbecker Bier gebraut wird, das wurde bei der Premiere im Sudhaus schnell deutlich. Einige Mitglieder des Ensembles der Gandersheimer Domfestspiele hatten für ihre Brauereibesichtigung eigens ein Lied getextet und haben dieses live vor Ort gesungen. Zur Melodie des Operettenklassikers „Wien, Wien, nur Du allein“ ging es natürlich um den Gerstensaft. „Bier, Bier, nur du allein, sollst das Getränk meiner Freude sein“, lautete der modifizierte Refrain. „Gleich wird das Fass frisch angezapft, schon komm’n die Leute angestapft. Bier, Bier, nur du allein, sollst das Getränk meiner Freude sein. Womit ich glücklich und selig bin, ist Bier, mein Einbecker Bier!“

Kultur im Sudhaus kann es auch künftig geben: Die Einbecker Brauhaus AG ist Sponsor des größten Freilichttheaters Niedersachsens, das 2018 zur 60. Spielzeit nach Bad Gandersheim einlädt. Und die Brauerei kann im kommenden Jahr 640 Jahre auf ihre älteste erhaltene Rechnung im Jahr 1378 zurückblicken. Gemeinsam bringe man es also auf 700 Jahre, sagte Vorstand Martin Deutsch, der die Ensemblemitglieder begrüßte. Und damit war das Ständchen perfekte Probe für Pläne im Jubiläumsjahr.

 

Bleifrei im Porsche

PS-Helfer Burkhard Schikorr (r.) kontrolliert Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch bei der Wertungsprüfung.

Auch in diesem Jahr war das Einbecker Brauhaus wieder markant bei der Geburtstags-Rallye des PS-Speichers rund um Einbeck dabei. Am Steuer Marketing-Vorstand Martin Deutsch, der heuer mit Ehefrau Petra in einem roten Porsche 356 aus dem Jahr 1951 die rund 120 Kilometer lange Tour durch die Region bewältigte – und am Ende in seiner Baujahrklasse den zweiten Platz hinter PS-Speicher-Stifter Karl-Heinz Rehkopf belegte. „Einbecker auf Tour“ war natürlich mit bleifreier „Blaubier“-Werbung am Start, fuhr für Einbecker Brauherren alkoholfrei. Anfangs meinte es das Rallye-Wetter nicht gerade gut mit den Einbecker Geburtstagskindern vom PS-Speicher. Das nasse Wetter bescherte auch zwei Ausfälle, Martin Deutsch auf Porsche 356 hielt jedoch bis zur Ziellinie durch. Bei der Route durch die Region mussten die Fahrer und Beifahrer mit ihren Fahrzeugen an fünf Orten originelle Wertungsprüfungen absolvieren, die sie vorher nicht kannten. Geschicklichkeit beweisen mussten die Oldtimer-Steuerer, als sie möglichst nah an eine Holzstange heranfahren sollten. In Moringen auf dem Domänenhof galt es, den Durchmesser des eigenen Lenkrades zu schätzen. Viele PS-Piloten lagen dabei gut im Rennen. So wie Martin Deutsch, der die 40 Zentimeter exakt schätzte.

Ein PS-Traum in Rot mit „Blaubier“-Werbung aus Einbeck.

Durchmesser des Lenkrades: Petra und Martin Deutsch lagen richtig, wie Helfer Burkhard Schikorr notieren konnte.

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