Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Glutroter Glanz

Mit Bierkutscher-Mütze: Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Vorstand Martin Deutsch stoßen mit Winterbock an.

Die Wetterprognose fürs Eulenfest-Wochenende deutet zwar eher auf den Start der Maibock-Saison – und doch ist’s schon wieder Zeit für den Winterbock der Einbecker Brauhaus AG, der zum Auftakt des Einbecker Stadtfestes offiziell angestochen wurde und das Eulenfest eröffnete. Zwei Schläge benötigte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek lediglich, dann konnte der Winterbock-Gerstensaft aus dem 190-Liter-Fass in die Krüge gelassen werden, was vom Publikum auf dem vollbesetzten Marktplatz sehnsüchtig erwartet wurde. Bierkutscher Albert Eggers weilt im Urlaub, hatte aber seine Mütze dagelassen, mit der auf dem Kopf die Rathauschefin zum Hammer griff. S’brachte offenbar Glück…

Bereits im Sommer eingebraut und drei Monate gereift, strahlt der Winterbock glutrot leuchtend und mit kaminfeurigem Glanz. Im Antrunk malzaromatisch süß mit Hopfenaroma, duftet der Einbecker Winterbock nach grüner Stachelbeere und karamellisierten Mandeln, wissen die Kenner – und freuen sich auf den wärmend-harmonischen Abgang. Wenn die Tage kürzer und kühler werden, darf es ruhig mal wieder ein kräftigeres Bier sein. Mit 18,2 Prozent hat Einbecker Winterbock die höchste Stammwürze aller Einbecker Bockbiere – und 7,5 Volumen-Prozent Alkohol. Ein süffiges Genuss-Bier mit dunklem Charakter, sagen da die Experten. Und nach einem goldenen Eulenfest-Wochenende mit spätsommerlichen Temperaturen kommt auch irgendwann der Herbst und Winter.

Zwei Schläge, dann war der Winterbock angezapft.

Der Bierkutscher ist im Urlaub, zeigt Eulenfest-Moderator Stephan Richter die zurück gelassene Kappe.

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