Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Einbecker auf dem Kilimandscharo

Matthijs van den Berg auf dem Kilimandscharo.
Mit dabei: Einbecker Ur-Bock hell.
Foto: Matthijs van den Berg

Matthijs van den Berg aus Palo Alto (Kalifornien) hat mit seinem Bruder Stijn aus Groningen (Niederlande) vor wenigen Tagen in einer sehr anstrengenden, einwöchigen Tour den mit 5895 Metern höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo, bestiegen. Mit dabei: Einbecker Ur-Bock hell, sein absolutes Lieblingsbier. Das macht mal wieder deutlich: Einbecker gibt’s in aller Welt.

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Härke ist Botschafter

Marketingleiter Ingo Schrader (l.) erhält die Auszeichnung für Härke Landbier von Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: Euromediahouse GmbH

Erstmals seit der Vergabe der Auszeichnung „Kulinarischer Botschafter“ war in diesem Jahr kein Einbecker Bier unter den Preisträgern. Kein Einbecker? Nicht ganz. Denn das „Härke Landbier“ der zur Einbecker-Gruppe gehörenden  Braumanufaktur Härke aus Peine hat 2018 den Sprung auf die Liste der 67 ausgezeichneten Produkte geschafft. Die unabhängige Fachjury war nicht nur vom vollmundigen Geschmack dieser naturtrüben Bierspezialität überzeugt, sondern auch von der hochwertigen Herstellung, den ausgewählten Zutaten und der traditionell niedersächsischen Unternehmensgeschichte. Die Jury hat für das Härke-Landbier folgende Worte gefunden: „Ein erfrischendes Bier mit angenehmer Würze, dazu ein stimmiges Flaschendesign. Nimmt den aktuellen Marketingtrend zu handwerklich hergestellten Bieren gekonnt auf.“ Dabei ist das Landbier erst ein halbes Jahr auf dem Markt. Für die Braumanufaktur Härke ist das ein Erfolg, der an die Auszeichnung des „Härke Pils“ anknüpft, das 2013 den Titel „Kulinarischer Botschafter“ tragen durfte. „Als ‚Kulinarischer Botschafter‘ ausgezeichnet zu werden, erfüllt uns mit großer Freude. Und es ist uns eine Ehre, den guten Geschmack, den wir in Peine qualitätsbewusst erzeugen, auch überregional stolz zu präsentieren“, erklärte Marketingleiter Ingo Schrader, der die Urkunde von Ministerpräsident (und „Einbecker Bierordenträger„) Stephan Weil in Hannover entgegen nahm.

Einbecker in Wieselburg

Ratsvorsitzender Frank Doods (r.) überreichte das Gastgeschenk an Wieselburgs Bürgermeister Günther Leichtfried: Einbecker Mai-Ur-Bock mit den passenden Gläsern. Foto: Gemeinde Wieselburg

Vor einem Jahr bekamen die Bürgermeisterin und der Stadtrat eine Kiste Bier aus Wieselburg, der österreichischen Partnerstadt, die ja auch eine Bierstadt ist. Jetzt war eine Delegation der Stadt Einbeck zu Gast in Wieselburg. Und hatte natürlich die passende Antwort im Gepäck: Ohne Einbeck gäb’s schließlich kein Bockbier, auch nicht in Österreich. Das Gastgeschenk Einbecker Bier (selbstverständlich Mai-Ur-Bock) wurde vom Delegationsleiter, dem Ratsvorsitzenden Frank Doods (SPD), an Wieselburgs Bürgermeister Günther Leitfried übergeben. Neben einem Arbeitstreffen gab es bei dem Austausch-Besuch ein interessantes Programm für die Besucher aus Einbeck, u.a. mit einer Besichtigung des Klosters Melk. Ob dort Bier getrunken wurde, ist nicht überliefert.

Einbecker Dunkel mit der Kettensäge

Martin Deutsch, Ingo Schrader und Robert Hesse (v.l.) mit der Holzflasche auf dem Brauereihof.

Eine etwa 1,70 Meter große Bierflasche „Einbecker Dunkel“ aus Eichenholz wird künftig am Wegesrand der Brauereibesichtigungen auf dem Areal der Einbecker Brauhaus AG stehen. Die 300 Kilo schwere Holzflasche hat jetzt Robert Hesse, Seniorchef des gleichnamigen Traditions-Möbelhauses in Garbsen, an das Einbecker Brauhaus übergeben, Vorstand Martin Deutsch und Marketingleiter Ingo Schrader nahmen sie auf dem Brauereihof in Empfang. Der 82-jährige Möbelhauschef ist dem Brauhaus seit Jahren eng verbunden. Entstanden ist die Skulptur am Rande der Niedersachsen-Meisterschaft im Speed Carving, dem Holzschnitzen mit der Motorsäge also. Ende April hatten zehn Carver auf dem Möbelhaus-Gelände bei Hannover die Kettensägen angesetzt und aus Holz verschiedene Figuren für verschiedene Sponsoren kreiert, anschließend geschliffen. Für das Einbecker Brauhaus lag eine Bierflasche natürlich nahe. Thomas „Tommy“ Weijenberg aus den Niederlanden hat das Eichenholz so bearbeitet, dass am Ende die überdimensionale typische Einbecker Bierflasche heraus kam. Die Schrift „Einbecker Dunkel“ wurde eingebrannt.

Auf dem Weg der Brauereibesichtigungen soll die Holzflasche in Zukunft zu sehen sein.

300 Kilo schwer ist die Holzflasche.

Das Glas zum Theater-Jubiläum

Erstmal ein alkoholfreies Einbecker Bier ins neue Spezialglas: Intendant Achim mit (v.l.) Aufsichtsratschef Uwe Schwarz, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Geschäftsführer Stefan Mittwoch.

Der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, Achim Lenz, ist nicht nur ein gekonnter Anzapfmeister. Er präsentierte jetzt kurz vor dem Start der 60. Spielzeit elegant das Jubiläumsbierglas, das er bei der Pressekonferenz im Kaisersaal der ehemaligen Abtei auch gleich mit (alkoholfreiem!) Einbecker Bier füllte und damit auf eine gelingende Jubiläumsspielzeit anstieß. Die Einbecker Brauhaus AG ist seit vielen Jahren Sponsor des Sommertheater vor der Stiftskirche. „Als großer Biertrinker werde ich das jetzt hier genüsslich kredenzen“, sagte Lenz unter den Augen des Aufsichtsratsvorsitzenden der Gandersheimer Domfestspiele, Uwe Schwarz, der Bad Gandersheimer Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Festspiel-Geschäftsführer Stefan Mittwoch. „Das Einbecker ist eines des besten Biere, das es auf der Welt gibt“, sagte der Schweizer Lenz. Das 0,3-Liter-Relief-Glas ist bei den Domfestspielen erhältlich. Auch die Bierdeckel „Läuft bei uns!“, dem Festspielmotto der Saison, sind in der Region Bad Gandersheim im Einsatz.

Bierdeckel: Läuft!

Bier spielt im Festspielsommer eine weitere Rolle. „Bier für Frauen“ heißt das Theaterstück von Felicia Zeller, das ab 4. Juli fünf Mal in Kloster Brunshausen gespielt wird. Dort ist jeweils Platz für 70 Zuschauer. Felicitas Heyerick, die „Buhlschaft“ aus dem „Jedermann“ vor dem Dom, spielt und produziert das Stück. „Bier für Frauen“ basiert auf in jahrelanger Trink- und Sprachrecherche gesammelten Gesprächsfetzen. Es ergründet die Formen von weiblicher Kommunikation, die im Laufe massiven Bierkonsums entstehen. Was unterscheidet die weibliche Trinkkultur eigentlich so sehr von der männlichen? Sind die Gespräche unter Frauen nach ein, zwei oder auch mehreren Gläschen so anders als die Gespräche unter Männern? Seit wann führen Männer beim Trinken tiefgründigere Gespräche als Frauen? Felicitas Heyerick wagt sich an dieses amüsante und heikle Thema und nimmt sich der zusammenhanglosen, vermeintlich gehaltfreien Texte an. Während des Stücks wird kein Bier getrunken, kündigte Heyerick an. Weder auf der Bühne noch von den Zuschauern. Aber natürlich vor und nach dem Stück gibt es möglicherweise das eine oder andere Glas Einbecker Bier. Läuft!

Dieses Glas gibt’s zur Jubiläumsspielzeit mit neuem Bierdeckel und dem Festspielmotto.

Applaus, Dank und Karnevalskarten

Lothar Gauß, Robert A. Depner und Martin Deutsch (v.r.).

Mit Applaus, Dank und Karnevalskarten ist bei der Hauptversammlung der Einbecker Brauhaus AG der langjährige Vorstandssprecher von Aktionären, Aufsichtsrat und anderen Mitstreitern verabschiedet worden: Lothar Gauß geht zum 30. September mit dann 65 Jahren in den Ruhestand. Es war sein letztes Aktionärstreffen als Vorstandsmitglied. Gauß hat in Einbeck 1989 als technischer Koordinator begonnen. 1997 wurde er Vorstandsmitglied, 2011 der Sprecher des Vorstandes der Einbecker Brauerei. Zum Abschied und für den neuen Lebensabschnitt überreichte der Aufsichtsratsvorsitzende Robert A. Depner Lothar Gauß zwei Karten für die Karnevalsgesellschaft Rocholomäus in Köln, an die gewöhnlich nicht leicht heran zu kommen ist. Unter Lothar Gauß habe das Einbecker Brauhaus seine Marktposition gestärkt, der Vorstandssprecher habe sich auch in schwierigen Zeiten seiner Verantwortung gestellt.

Der scheidende Vorstandssprecher erhielt von den Aktionären nicht nur viel Applaus nach seiner letzten Bilanzrede. Die Anteilseigener entlasteten ihn und Vorstandskollegen Martin Deutsch auch mit 99,99 Prozent Zustimmung, es gab nur 131 Nein-Stimmen. Da hatte sich der Vorstand von einigen Aktionären schon überreden lassen, neben der Dividende die Entlohnung in Naturalien zu verdoppeln, von einem auf zwei Sechserträger Mai-Ur-Bock. Nicht nur, weil der Absatz eh schleppend war, sondern auch, weil von 545 angemeldeten Aktionären nur 310 erschienen waren. Mit großer logistischer Leistung war noch blitzschnell Nachschub organisiert worden, denn so viele Sechserträger hatte man ursprünglich nicht vor Ort in der PS-Halle, dass jeder zwei mitnehmen konnte. Ganz reichte es dann doch nicht, die letzten holten ihren zweiten Sixpack im Brauhaus selbst ab.

Emotionale Dankesworte gab es auch von Reinhard Ender für Lothar Gauß. Der antwortete ihm herzlich und dankte Ender, dass dieser gemeinsam mit Mitstreitern die Einbecker Brauerei vor 20 Jahren aus dem Brau & Brunnen-Konzern herausgekauft habe. „Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wo die Einbecker sonst heute wäre“, sagte Gauß. Man sei nicht immer einer Meinung gewesen in den vergangenen Jahren, sagte der Vorstandssprecher zum einstigen Vize-Aufsichtsratschef. Der Streit habe aber immer der Sache gegolten. Kennengelernt haben sich Gauß und Ender vor 36 Jahren in einer Brauerei in Essen.

Ab Oktober wird Martin Deutsch als alleiniger Vorstand das Unternehmen führen. Er wird in der zweiten Führungsebene unterstützt von Dorte Simon als kaufmännischer Leiterin und von Christoph Benseler als technischer Leiter, der neu im Einbecker Brauhaus beginnen wird.

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Läuft!

Intendant Achim Lenz (l.) und Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch beim Ur-Bock-Anstich in Göttingen. Foto: Einbecker Brauhaus AG/Julia Lormis

Schon der erste Schlag mit dem Holzhammer saß: „Läuft bei uns“, freute sich Achim Lenz, der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele. Denn so lautet auch das Spielzeitmotto der 60. Festspiele vor der Stiftskirche in Bad Gandersheim. Auf Einladung von Einbecker-Vorstand Martin Deutsch übernahm der Intendant der Domfestspiele beim zünftigen Anstich eines Fasses Einbecker Mai-Ur-Bocks im Zelt des Göttinger Bürger- und Schützenfestes das Amt des Anzapfmeisters.

Der Künstlerische Leiter des Gandersheimer Sommertheaters, Achim Lenz, wurde im Göttinger Festzelt unterstützt vom Musikalischen Leiter, Ferdinand von Seebach, und von den Schauspielern Miriam Schwan und Fehmi Göklü. Sie vermittelten mit den Gesangsstücken „Im Grünen irgendwo“ und „Zahnarzt“ aus dem Musical „Der kleine Horrorladen“ zur Überraschung der anwesenden Gäste einen kleinen Vorgeschmack auf die Domfestspiele, bei denen ab 22. Juni unter anderem „The Adams Family“ auf dem Spielplan steht.

Das Einbecker Brauhaus, langjähriger Sponsor und Förderer der Domfestspiele, wurde erstmalig im Jahr 1378 erwähnt und feiert somit in diesem Jahr das 640. Jubiläum. Seit 60 Jahren laufen die Aufführungen in Bad Gandersheim. „Zusammen ergibt das die schöne runde Zahl 700“, wies Vorstand Martin Deutsch in seiner Begrüßung auf die besondere Verbundenheit nicht nur in der Jubiläumsspielzeit hin.

Auf der frischen Fassspur

Ulrike Lauerwald (l.) und Ronja Gillmann mit dem neuen Flyer. Foto: Tourist-Info Stadt Einbeck

Eine frische Fassspur zieht sich wieder durch Einbeck: Pünktlich zur startenden Tourismus-Saison ist das kostenlose, zweisprachige Faltblatt über den „Einbecker Bierpfad“ in einem neuen Design aufgelegt worden. Dieses gibt es druckfrisch in der Tourist-Information im Eicke’schen Haus, teilte Tourismus-Leiterin Ulrike Lauerwald mit. Der „Einbecker Bierpfad“ ist ein Stadtrundgang auf eigene Faust mit einer Länge von etwa 2,3 Kilometern innerhalb der alten Wallanlagen. Entlang der Route bieten Bierfässer mit integrierten Erläuterungstafeln Interessantes in Wort und Bild rund um die Einbecker Bierhistorie. Die aufgesprühten Bierfässer, die den Pfad weisen, hat der Kommunale Bauhof der Stadt Einbeck aufgefrischt. In einem nächsten Schritt sollen für die Saison 2019 in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Bauhof und einer Werbeagentur Ideen für eine noch wetterfestere Komplettsanierung der Stahlfässer und deren Informationen des Pfades entwickelt werden, erklärte Lauerwald.

Übersicht auf Plan mit Erläuterung für den Bierpfad durch Einbeck – das ist das neue Faltblatt in englischer und deutscher Sprache. Abbildung: Stadt Einbeck

Bock-Box für Entdecker

Bock-Box für Entdecker.

Aus Einbeck in die ganze Welt – schon seit Jahrhunderten erfreut das Bier aus Einbeck nicht allein in der Region die Biergenießer. Weltweit kennt man den stärker eingebrauten Gerstensaft bereits lange. Er ist von jeher bei Bierkennern in vielen Ländern sehr beliebt, weil er einstmals haltbarer als andere Biere unbeschadet auch weitere Land- und Seewege überstanden hat und exportiert werden konnte. Jetzt gibt es ein neues Bockbier aus Einbeck, der Heimat des Ur-Bocks, das daran erinnern will: den Export-Ur-Bock. Ihn hat die Einbecker Brauhaus AG wie seine Saisonbockbiere in einem Sud eingebraut, der nicht dauerhaft im Sortiment ist – wenn dieser ausverkauft ist, dann ist er ausgetrunken. Markant-kräftig mit feiner Hopfennote ist das Export-Bockbier zwischen dem hellen und dem dunklen Ur-Bock angesiedelt. Opak, also nicht durchsichtig, ist das naturtrübe Bockbier, auch wenn es im Glas eingeschänkt nicht den Trübegrad hat wie das „Ainpöckisch 1378“.

Einmal um die ganze Welt und die Flaschen voller Bockbier.

Erhältlich ist das Export-Bockbier ausschließlich in der Pappbox in einer limitierten Sonderedition mit dem pfiffigen Namen „Entdecker-Bocks“. Neben sieben Flaschen ist ein Bierglas enthalten mit Relief-Wappen – und einem Hingucker auf dem Glasboden, der gut sichtbar wird, wenn das Bier ausgetrunken ist: „Seit 1378“ steht dort. Vorbild der Edition in der Pappverpackung ist die unter anderem im Reformationsjubiläumsjahr erhältliche Box mit Luthers Lieblingsbier, dem „Ainpöckisch 1378“. Auf der neuen „Entdecker-Bocks“ aus Pappe wird die Export-Biergeschichte des Einbecker Bieres erzählt: Schon zu Zeiten der mittelalterlichen Hanse im 14./15. Jahrhundert war das Bier aus Einbeck weit geführet, kam bis Reval, Amsterdam und Italien. Auch der bekannte Seeräuber Klaus Störtebeker dürfte hier und da mal ein Fass Einbecker Bieres auf der Nord- und Ostsee erbeutet und genossen haben. Dass die bayerischen Herzöge im frühen 17. Jahrhundert einen Braumeister aus Einbeck abwarben, um das Bier ainpöckischer Brauart auch in München zu brauen, ist bekannt. Weniger bekannt dagegen ist, dass Einbecker Bier im 19. Jahrhundert bis nach Australien, Asien, Südafrika und Südamerika exportiert worden ist und dort Medaillen und andere Auszeichnungen erhielt. Bei der Weltausstellung 1879 in Sydney beispielsweise ist das Bier der Einbecker Brauerei prämiert und ausgeschänkt worden. 1886 warb der Kaufmann und Importeur F. Stoltenhoff damit, dass er der Einzige war, der Export-Bockbier aus Einbeck nach Kapstadt einführen durfte. Einer der größten Importeure Asiens (Jebsen & Co.) brachte das Einbecker 1895 nach Hongkong. In Guatemala wurde das Export-Ur-Bock 1898 vom Ministerio de Formento mit dem Großen Preis ausgezeichnet.

Hingucker auf dem Glasboden.

Für das Export-Bockbier werden ausschließlich neue Einbecker-Glasflaschen verwendet, damit diese in der hochwertigen Verpackung eine gute Figur machen und nicht schon leichte Mehrwegspuren aufweisen, die nach mehrere Mehrweg-Umläufen unvermeidbar wären. Die neue „Entdecker-Bocks“ gibt es ausschließlich im Fan-Shop der Brauerei, bei der Einbecker Tourist-Information im Eicke’schen Haus und bei ausgewählten Getränkehändlern zu kaufen.

Export Ur-Bock, die neue naturtrübe Spezialität, ist zunächst nur einmal gebraut worden.

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